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Bingo-Prompt 9

Titel: Versprechen
Fandom: Tatort Münster
Prompt: Versprechen
Medium: Fanfiction, Fanart
Zusammenfassung: „Die mach ich fertig! Die krieg‘ ich alle an ´n Arsch! Die Bude räucher‘ ich aus, dann ist hier Schluss mit Vormärzzeit!“ Er hatte diese Worte herausgepresst, wie eine Drohung. Wie ein zorniges Versprechen.
Anmerkungen: Episodenbezug/missing scene zu Satisfaktion. Es ist wichtig, die Folge zu kennen, sonst macht diese Story keinen Sinn.


„Die mach ich fertig! Die krieg‘ ich alle an ´n Arsch! Die Bude räucher‘ ich aus, dann ist hier Schluss mit Vormärzzeit!“ Er hatte diese Worte herausgepresst, wie eine Drohung. Wie ein zorniges Versprechen.

Diese ganze verruchte Bande, allen voran Professor Walter Stielicke und sein Sohn; letzterer hatte zwei Morde begangen und sie deckten sich gegenseitig. Thiel war überzeugt, dass Karsten Stielicke vor zehn Jahren seinen Bruder getötet hatte, und nun, vor kurzer Zeit, Gregor Baltus. Weil der auspacken wollte, reinen Tisch machen wollte. Und diese ganzen verlogenen Corps-Gestalten wussten Bescheid.


Thiel hatte sich selbst versprochen, dass er diesen Fall lösen würde, egal, wie sehr Boerne mauerte, egal, wie sehr der Professor ihn von seiner Überzeugung abzubringen versuchte. Er hatte es sich versprochen, und er hatte es auch Boerne versprochen. In deutlichen Worten.


Und nun hatte die Mutter von Clara Stielicke den Mord an Baltus gestanden. Damit hatte er nicht gerechnet; diese ältliche, vom Leben schwer gezeichnete Frau hatte einen Menschen getötet, um ihre Tochter zu schützen. Und Boerne hatte Recht behalten.
Aber nur in diesem Fall.


Da war immer noch der Mord an Raimund Stielecke. Und Frau Timme hatte bestätigt, dass er in dieser Beziehung richtig lag; Baltus hatte ihr von dem Duell damals erzählt.
Zum wiederholten Mal in den letzten Tagen machte er sich auf in das Haus der Pomerania Guestphalia.




Er war gerade noch zur rechten Zeit gekommen; zur rechten Zeit, einen Selbstmord zu verhindern; zur rechten Zeit, um zu verhindern, dass ein Sohn seinen verhassten Vater umbrachte, so wie er Jahre zuvor schon seinen mit ihm verfeindeten Bruder getötet hatte.

Karsten Stielicke war einer dieser Männer, die Abscheu in Thiel auslösten. Aus besten Kreisen stammend, dadurch privilegiert in so vielen Dingen; aber gleichzeitig so fremdbestimmt, so sehr in eine Rolle gezwängt. Dominiert und gehörnt von seinem stärkeren Bruder, verachtet von seinem Vater. Es war irgendwie nicht verwunderlich, dass so einer ausrastete. Und anders konnte man das, was Stielicke gerade getan hatte, nicht nennen.
Aber warum die Situation so eskaliert war, das war Thiel ein Rätsel. Es musste doch einen Auslöser gegeben haben für diese ganzen Ereignisse?


Zum Glück war ein Streifenwagen ganz in der Nähe, die Kollegen nahmen ihm Stielicke schon nach kürzester Zeit ab; nicht, dass er nochmals versucht hätte, seinem Vater oder sich selbst etwas anzutun. Nein, im Gegenteil, er war auf dem Boden sitzengeblieben wie betäubt; zitternd, verschwitzt, blutig.
Thiel warf ihm noch einen grimmigen Blick nach, als er abgeführt wurde; geführt im wahrsten Sinne des Wortes, er schien nicht mehr in der Lage, den Weg allein zu bewältigen.



Strobel stand immer noch neben ihm. Der gute Doktor wirkte wie geschockt, abwesend. Naja, er saß ja selber nun auch ordentlich mit im Dreck.
Thiel wies mit dem Kopf auf den sich förmlich davonschleppenden Stielicke. „Wie sieht der eigentlich aus? Wer hat ihn so zugerichtet, und warum trägt er diese bescheuerte Kluft?“

Die Antwort, die er bekam, war nicht die, die er erwartet hatte.
„Er hat sich mit Professor Boerne duelliert.“ Strobels Auskunft war wie mechanisch, wie in Gedanken, so mitgenommen schien er von den Ereignissen.
Und Thiel glaubte, sich verhört zu haben.
Duelliert??? Er war fassungslos; von allen idiotischen Ideen, die Boerne je gehabt hatte, war dies ja wohl die bescheuertste!
Aber bevor er sich seinem Ärger hingeben konnte, starrte Strobel ihn plötzlich mit weit aufgerissenen Augen an und wurde noch ein Stück blasser, als er ohnehin schon war. Sein „Kommen Sie!“ klang nahezu entsetzt.


Der Arzt wandte sich um und rannte los; Thiel verlor keine Sekunde, er sprintete hinterher. Sein Magen zog sich zusammen. Etwas stimmte nicht, soviel stand fest.


Als er hinter Strobel durch die Tür des Paukbodens gestürmt war, blieb er eine Sekunde lang wie gelähmt stehen; da lag ein Mann. Lang ausgestreckt, leblos, den Kopf in einer Blutlache; ebenso wie Stielicke ausstaffiert mit dieser lächerlichen Schutzkleidung, die aussah wie aus dem Mittelalter. Und auch, wenn er ihnen den Rücken zudrehte, erkannte er ihn sofort.

"Verfluchte Kacke! Boerne? Boerne!!!“ So schnell er konnte, stürzte er auf seinen Kollegen zu und warf sich neben ihm auf die Knie. Ganz behutsam rollte er ihn auf den Rücken, hatte Angst vor dem, was ihn erwarten könnte; aber in dem Augenblick, in dem er den Professor zu sich drehte, gab Boerne ein leises Stöhnen von sich. Erleichterung durchflutete Thiel; er fühlte sich ganz zittrig.

Strobel kniete inzwischen neben ihm, und auch wenn er als Mediziner eine ebensolche Katastrophe war wie als Mensch, kannte er sich mit Kopfverletzungen sicherlich besser aus als Thiel selber.
Der Arzt nahm die klaffende Wunde, die sich über Boernes halben Scheitel zog
, gründlich in Augenschein; Thiel dagegen reichte es schon, dass sein Blick ganz unfreiwillig die Verletzung streifte, als Strobel Boernes Kopf behutsam hin und her bewegte. Hatte er da kurz etwas Weißes gesehen? Das konnte doch nicht etwa… in ihm stieg Übelkeit auf.

Zum Glück für ihn bewegte sich Boerne in diesem Moment ein wenig und schlug die Augen auf; sofort konzentrierte er sich auf den Professor. „Boerne! Boerne, hören Sie mich?“
Boerne schien Schwierigkeiten zu haben, die Augen offen zu halten und er war kaum zu verstehen, als er eine Antwort murmelte. „Thiel…“
Thiel schluckte; er meinte, in Boernes Augen Erleichterung zu sehen. Erleichterung darüber, dass er da war? Und das, obwohl er Boerne in den letzten Tagen alles andere als fair behandelt hatte… aber dann sanken Boernes Lider wieder herab, sein Kopf rollte kraftlos zurück auf die Seite.

„Boerne! Boerne, wach bleiben! Hey! Na kommen Sie!“ Thiel war ganz aufgewühlt. Er schlug seinem Kollegen vorsichtig auf die Wange, aber das brachte nichts, er regte sich nicht erneut. „Mensch, machen Sie doch was!“ Es war nicht gerade höflich, Strobel so anzufahren, aber Boernes Zustand machte ihm Angst.
Strobel sprang auf u
nd eilte zu einem Verbandskasten, der an der Wand hing. Dabei berichtete er, was passiert war; dass Boerne am Tag zuvor beim Bankett aufgetaucht war und Karsten Stielicke des Mordes bezichtigt hatte. Vor dessen Vater, vor allen Gästen. Dass er die Herausforderung zum Duell angenommen und Stielicke dabei im wahrsten Sinne des Wortes doppelt geschlagen hatte; sowohl im Kampf, als auch mit Worten. Dass er ein Geständnis aus Stielicke herausbekommen hatte; wieder vor Zeugen. Und dass Stielicke ihn daraufhin feige von hinten angegriffen und ihm beinah den Schädel gespalten hatte.

Thiel konnte nicht glauben, was er da hörte. Vergessen war der Streit der letzten Tage, das Gefühl des Verrats. Während er die Hand auf Boernes Schulter legte und ihn leicht rüttelte, wurde ihm
klar, dass er überreagiert hatte dem Professor gegenüber; und dass Frau Haller recht gehabt hatte; er hätte Boerne eine Chance geben müssen.
Das aber hatte er nicht getan und nun hatte Boerne seinen eigenen Weg gesucht, mit der Sache umzugehen; einen Weg, der ihn hätte das Leben kosten können; Thiel schauderte bei dem Gedanken daran, was Karsten Stielicke mit diesem Degen hätte anrichten können, wenn er Boerne an einer anderen Stelle getroffen hätte
.


Er gab sich selbst das stumme Versprechen, dass er so etwas nicht noch einmal zulassen würde, es so weit nicht noch einmal kommen lassen würde.
Erneut schüttelte er Boerne, diesmal etwas kräftiger; aber der zeigte weiterhin keine Reaktion auf seine Versuche, ihn zu wecken, er war zu weit zurück in die Bewusstlosigkeit gedriftet.



Strobel hatte inzwischen mit zitternden Händen ein paar Verbandspäckchen aufgerissen und sah ihn nun an. „Halten Sie seinen Kopf etwas hoch, damit ich ihn verbinden kann.“
Eilig rutschte Thiel heran, aber als er Boernes Kopf umfasste und ihn etwas
hochnahm, zeigte sich schnell, dass Strobel den Verband so nicht vernünftig wickeln konnte.
Kurzerhand kniete Thiel sich nun unmittelbar
neben den besinnungslosen Mann und hob seinen Oberkörper an, platzierte ihn so in seinem Schoß, dass Boernes Nacken in seiner Ellenbeuge ruhte und Strobel nun uneingeschränkten Zugriff auf die Verletzung hatte.
Es dauerte ein paar Minuten, aber irgendwann hatte der Arzt die Kompressen auf der immer noch blutenden Wunde fixiert.


Strobel blickte auf. „Er muss aus diesen Klamotten raus, und dann bringen wir ihn ins Krankenhaus. Das muss genäht werden, und wahrscheinlich hat er eine Gehirnerschütterung."


Thiel nickte nur wortlos und Strobel begann, Schicht für Schicht der Schutzkleidung zu entfernen. Den klobigen Schaumgummischlauch am Arm und diese seltsamen Lederlappen an den Beinen hatte er zügig entfernt, dann bedeutete er Thiel, den Professor auf die Seite zu rollen.
Thiel tat wie ihm geheißen und kippte Boerne ein wenig, so dass der mit dem Gesicht an seiner Brust ruhte; Strobel machte sich daran, die vielen Schnallen am Rücken de
s Kettenhemdes zu öffnen.

In diesem Augenblick gab Boerne ein erneutes Stöhnen von sich und schlug die Augen wieder auf. „Thiel? …Sie müssen Karsten verhaften…“ Er wirkte nun wacher und etwas aufgeregt, versuchte, sich aufzurichten; aber das ließ Thiel nicht zu.
„Ganz ruhig Boerne, der ist schon in Handschellen auf dem Weg ins Präsidium.“
„Gut…. gut…“ Boernes Anspannung ließ nach, er sank schwer zurück in Thiels Arme. Er sah schrecklich aus, blass, blutverschmiert, mit diesem unbeholfen gewickelten Verband um den Kopf, der sich auch schon wieder verdächtig rot färbte.

Thiel ließ ihn nicht aus den Augen; er war so aufgewühlt, in ihm tobte eine Mischung aus Zorn und Sorge; er konnte sich nicht bremsen. „Herrgott Boerne, sind Sie bekloppt geworden? Was haben Sie sich nur dabei gedacht?“ Das musste einfach raus.

Boernes Augen, die schon wieder langsam zugefallen waren, öffneten sich erneut mühevoll. „Ich wollte ihn überführen…. was denken Sie denn?“
Er schluckte mühsam. „Walter… er steckt mit drin… wollte mich unter Druck setzen… bestechen…“
Er klang so niedergeschlagen, aber gleichzeitig auch ungläubig. „Als ob ich mich kaufen lassen würde… erpressen… wie kommt er darauf? Er müsste mich doch… besser kennen…“ Die letzten Worte waren nur noch ein undeutliches Murmeln gewesen, seine Augen längst wieder geschlossen.


Thiel fühlte sich, als hätte er einen Stein im Magen. Er hätte es weiß Gott auch besser wissen müssen; er kannte Boerne doch schon so lange.


Strobel hatte es inzwischen geschafft, Boerne auch den unförmigen Kragen und das Kettenhemd abzunehmen. Er blickte auf. „Bringen wir ihn ins Krankenhaus.“

Aber Boerne blinzelte Thiel an und fasste wie abwehrend seinen Arm. „Nein… auf keinen Fall…“
Thiel, der den Professor wieder etwas mehr auf den Rücken gedreht hatte, versuchte, ihn umzustimmen. „Boerne, Ihr Kopf muss genäht werden, und so wie Sie hier ständig noch wieder wegtreten, scheinen Sie eine Gehirnerschütterung zu haben.“


Boernes Augen waren schon wieder zugefallen und seine leisen Worte klagen erschöpft. „Ich will zu Alberich.“
Thiel schüttelte ein wenig den Kopf; so anstrengend es war, dass Boerne schon wieder mit seiner üblichen Kollegenphobie anfing, beruhigte es ihn auch irgendwie. Strobel dagegen schien langsam ungeduldig zu werden. „Na kommen Sie, richten wir ihn auf. Das muss versorgt werden. Ich fahre Sie in die Uni.“

"Thiel… bitte...“ Boernes Flüstern war kaum verständlich, aber Thiel reichte es, um eine Entscheidung zu fällen. „Schon gut Boerne, ich versprech’s Ihnen! Wir fahren zu Frau Haller.“
Strobel hob wie abwehrend die Hände. „Das ist dann aber Ihre Verantwortung!“
„Nu‘ quatschen Sie nicht, helfen Sie mir lieber.“



Als Thiel dem Professor mit Strobels Hilfe unter die Arme griff und ihn hochwuchtete, öffnete Boerne mühsam die Augen und blickte ihn an. Dankbar. Und voller Vertrauen.
Thiel schluckte, als er diesen Ausdruck sah und er musste es einfach loswerden: „Mensch Boerne, ich werde in Zukunft verdammt nochmal dafür sorgen, dass Sie nicht wieder so einen Bockmist bauen, klar?“ Und ich selber auch nicht, setzte er in Gedanken hinzu.


Er hatte es Boerne versprochen, und er hatte es auch sich versprochen. In deutlichen Worten.

Satisfaktion2

Comments

( 6 Kommentare — Kommentar hinterlassen )
cricri_72
5. Okt 2012 11:20 (UTC)
Hach ja, alles wieder gut. Darauf hatte ich gewartet :)

Gefällt mir gut als Umsetzung des Prompts "Versprechen", v.a., weil Du das gleich in mehrfacher Bedeutung aufgreifst.

Aber warum die Situation so eskaliert war, das war Thiel ein Rätsel. Es musste doch einen Auslöser gegeben haben für diese ganzen Ereignisse?
Das ist doch auch mal eine schöne Umschreibung für Boerne ;)

Die Szene, die im Original ja ausgelassen wurde, schreit förmlich nach einer angemessenen h/c Szene und ich mag Deine Variante sehr gerne. Nicht zu dramatisch, sondern eben ... angemessen.

Thiel schüttelte ein wenig den Kopf; so anstrengend es war, das Boerne schon wieder mit seiner üblichen Kollegenphobie anfing, beruhigte es ihn auch irgendwie.
high five für diesen Satz - "Kollegenphobie", das muß ich mir merken!

Das Ende ist auch sehr schön, dazu paßt dann auch die Schlußszene in der Vorlage. Da wird dann ja nicht mehr ganz so viel ausgesprochen, aber irgendwo in der Handlung müssen sie das untergebracht haben ... Und was würde dafür besser passen als diese ausgelassene Szene?

typos:
- starrte Strobel in [ihn] plötzlich mit weit aufgerissenen Augen an
- Und dass Stielicke ihm [ihn] daraufhin feige von hinten angegriffen
was Karsten Stielicke mit diesem Säbel [die hauen sich meines Wissens nach mit Degen, bei Säbeln ist die Verletzungsgefahr höher, und man will sich ja nicht wirklich weh tun ...] hätte anrichten können
- platzierte ihn so in seinem Schoss [Schoß]
- Strobel hatte [es] inzwischen geschafft,
- so anstrengend es war, das [dass] Boerne schon wieder mit seiner üblichen Kollegenphobie anfing,
- Thiel… bitte...“ [das öffnende Anführungszeichen hängt noch am Ende des Absatzes davor]
baggeli
5. Okt 2012 11:34 (UTC)
Oh, danke für deine Hilfe!!! Ich habe mal schnell alles verbessert. (Sowas fällt mir immer erst nach und nach auf, und ich habe den Text nicht mehr durchgelesen vorm hochladen. *schäm*)

Ich freue mich, wenn es dir gefällt! Ich hatte irgendwie das Gefühl, dass diese drei Prompts einfach zu gut auf Satisfaktion passten, als dass ich das hätte ignorieren können. In der Folge steckt einfach verdammt viel Potential.
Aber ich denke, das habe ich jetzt (für mich) ausgeschöpft; reicht erst mal mit Ernsthaftigkeit, ich muss mich mal wieder etwas leichterem zuwenden. =D

Edited at 2012-10-05 11:46 (UTC)
readonly56
5. Okt 2012 12:17 (UTC)
Tolle Idee, die gleiche Szene zweimal aus verschiedenen Blickwinkeln zu verwenden. Deine Satisfaktion-Trilogie gefällt mir sehr!
baggeli
5. Okt 2012 12:31 (UTC)
Also bist du mit mir versöhnt? Genug gefixed? ;o)
readonly56
5. Okt 2012 12:33 (UTC)
Sehr schön gemacht, ja :)
baggeli
5. Okt 2012 12:35 (UTC)
*schweiß-abwisch* ;o)

Danke dir!!! *freu*
( 6 Kommentare — Kommentar hinterlassen )

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