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Bingo-Prompt 25

Titel: Mit dem falschen Fuß zuerst - Kapitel 2
Prompt: heiße Getränke
Genre: Freundschaft, Humor? Slapstick à la Dick und Doof, crack?, h/c
Medium: Fanfiction, Fanart im letzten Kapitel
Zusammenfassung: Zwischendurch hatte sie ja ein paar Mal gedacht, dass es besser gewesen wäre, an diesem Morgen gar nicht aufzustehen.
Oder, um es mit einem Satz zu sagen, den cricri mal so ähnlich verwendet hat:
Silke Haller hat einen echten Pechtag und Boerne leidet notgedrungen mit. (Das bringt es genau auf den Punkt. =)
Anmerkungen: Diese Story hier ist inzwischen ich weiß nicht wie alt. Ich hatte sie als Lückenbüßer für den Adventskalender aufgehoben, aber der ist ja locker voll geworden. Deshalb kommt sie jetzt, ich verschone euch nicht, ich warne euch nur davor. Ihr wisst inzwischen, wie ich ticke..
A.N.: Die ersten drei Kapitel sind vor Ewigkeiten von cricri beta-gelesen worden (DANKE DAFÜR!!); aber seitdem habe ich noch so viel verändert, dass wahrscheinlich wieder mehr Murks drin ist als vorher.


Eine gute Stunde später hatte sie den Sektionsraum sowie sämtliche Instrumente für die Obduktion vorbereitet, die für den späteren Vormittag angesetzt war und die Laboruntersuchungen durchgeführt, die noch anstanden. Dazu hatte sie nach einem Gang zum Postfach alle neu eingetroffenen Befunde in die Berichtordner der aktuellen Fälle einsortiert und für ihren Chef zum Abzeichnen bereitgelegt. Nun widmete sie sich voller Elan dem Chaos in der Küche, als sie ein plötzliches „Moinsen Frau Haller!“ zusammenfahren ließ.

Lachend drehte sie sich um. „Mensch, Herr Thiel, Sie haben mir aber einen Schrecken eingejagt! Schleichen Sie sich doch nicht so an!“
Der Hauptkommissar zog kurz die Mundwinkel hoch. „‘Tschuldigung!“ Dann blickte er sich etwas irritiert um. „Wie sieht‘s denn hier aus? Polterabend?“
Silke winkte nur ab. „Hören Sie bloß auf. Wir hatten einen kleinen Unfall heute Morgen!“
Er schaute sie verwundert an. „Will ich wissen, was passiert ist?“
„Ich glaube nicht“, antwortete Silke mit einem Seufzen. Mit Schwung schüttete sie die ersten Scherben, die sie gerade aufzukehren begonnen hatte, in den Mülleimer und drehte sich zur Tür. „Aber gut, dass Sie da sind. Der Professor hat bei seiner Wühlerei im Archiv scheinbar etwas Wichtiges für Sie gefunden.“
„Na, das will ich hoffen! Wenn der mich um sechs Uhr morgens wegen Blödsinn aus dem Bett geschmissen hat, ist was los“ brummte Thiel, steckte seine Hände in die Jackentaschen und folgte ihr ins Büro. Er stutzte für einen Moment, als er den schlafenden Boerne sah, auf Silkes Zügen dagegen breitete sich beim Anblick ihres Chefs unwillkürlich ein Lächeln aus.


Boernes blasses Gesicht war fast komplett in seinem Kissen vergraben, so dass sie sich wunderte, wie er überhaupt Luft bekam; die Decke war von seinem Oberkörper gerutscht, baumelte ebenso wie ein Arm vom Sofa und auf dem Boden lag in einem zerknautschten Haufen das unbemerkt abgestürzte Kühlkissen.
Thiel trat nun neben sie und starrte mit hochgezogenen Augenbrauen auf den malträtierten Rücken ihres Chefs. „Ist der auf dem Weg zur Arbeit überfallen worden? Der sieht ja aus wie durch den Fleischwolf gedreht!“
Silke räusperte sich etwas schuldbewusst. „Wie ich schon sagte, es gab ein kleines Unglück heute Morgen.“ Sie zuckte auf Thiels fragenden Blick hin verlegen mit den Schultern, erklärte aber nichts weiter, sondern hockte sich neben das Sofa und berührte Boernes Arm. „Chef, aufwachen!“
Ihr Vorgesetzter seufzte nur einmal leise, aber auch als sie ihn nun ein wenig schüttelte, reagierte er nicht weiter.

Thiel schnaubte. „Gerade erst zum Dienst gekommen und schon wieder im Tiefschlaf. Seinen Job möchte ich haben!“ Er klang so zynisch, dass Silke ihn über ihre Schulter hinweg mit einem erbosten Blick bedachte. „Nun werden Sie mal nicht ungerecht, Herr Thiel. Der Professor hat die ganze Nacht im Archiv verbracht und für Sie nach irgendwelchen Akten gesucht! Da ist ja wohl nicht verwunderlich, dass er übermüdet ist.“
Thiels Grinsen wich einem überraschten Gesichtsausdruck. „Er war die ganze Nacht hier?“
Silke nickte nur, und gerade als sie Boerne nochmals an der Schulter rütteln wollte, legte Thiel eine Hand auf ihren Arm. „Dann lassen Sie ihn schlafen.“
Kopfschüttelnd löste Silke sich aus seinem Griff. „Ich habe ihm versprechen müssen, dass ich ihn wecke, es war ihm wirklich wichtig mit Ihnen zu sprechen.“
„Lassen Sie den Mann schlafen“, wiederholte Thiel leise und bestimmt. Silke öffnete erneut den Mund um zu protestieren, aber er hob begütigend die Hände, bevor sie etwas sagen konnte. „Ich werde mir den Kram ansehen, keine Sorge. Wo sind denn die Akten?“
Als sie auf den Schreibtisch deutete, nickte Thiel ihr ohne ein weiteres Wort zu, ließ sich auf Boernes Schreibtischstuhl fallen und begann zu lesen.

Silke machte einen kurzen Abstecher ins Labor, um den aufgetauten Kühlakku auszutauschen. Als sie ins Büro zurückkehrte, sah sie, wie Thiel erregt durch einen Stapel Berichte blätterte und dann hektisch in den nächsten Ordner schaute; sein Interesse war zweifellos geweckt. Sie lächelte; offenbar hatte der Chef sich die Nacht nicht umsonst um die Ohren geschlagen.
Vorsichtig legte sie das frische Gelkissen auf Boernes Rücken und deckte ihn sorgfältig wieder zu, dann verschwand sie in der Küche und setzte einen neuen Kaffee auf. So wie es aussah, konnten sie später alle einen vertragen.

Als sie das nächste Mal in Boernes Büro trat, hatte Thiel seine Jacke über die Stuhllehne gehängt, wühlte mit beiden Händen in den Akten und führte über den Telefonhörer, den er zwischen Schulter und Ohr eingeklemmt hatte, ein leises, aber eindeutig erregtes Gespräch mit seiner Assistentin Nadeshda.
Mit einem dankbaren Nicken nahm er den Kaffee an, den Silke ihm wortlos auf den Tisch stellte, aber als sie den Raum wieder verlassen wollte, bedeutete er ihr zu bleiben. Also setzte Silke sich auf ihren Stuhl vor Boernes Schreibtisch und wartete geduldig die kurze Zeit, bis Thiel sein Telefonat beendet hatte.
Als er den Hörer auflegte, schaute er Silke ganz eindringlich an. „Gott sei Dank hat Boerne diese alten Akten ausgegraben; gut möglich, dass er damit einen Mord verhindert hat.“
„Was meinen Sie damit? Wie kann das sein?“ Ganz überrascht und auch etwas betroffen sprang Silke auf, umrundete den Tisch und schaute über Thiels Schulter in die Ordner. Der Kommissar erklärte dabei mit leiser Stimme. „Recht spät gestern hat mich ein alter Kumpel angerufen, der inzwischen in Lingen arbeitet. Dort hat man am Abend eine ermordete junge Frau aufgefunden; jemand war ein paar Stunden zuvor in ihr Haus eingedrungen und hat sie erwürgt. Eins der bizarren Details an dem Fall ist, dass der Mörder ihr die langen Haare abrasiert hat. Als ich Boerne davon erzählt habe, ist er hellhörig geworden.“
Silke blickte von den Akten, die sie während seiner Erläuterung studiert hatte, überrascht in sein Gesicht. „Die Haare abrasiert?"


Sie schaute wieder zurück auf die Ordner. „Hier sind Fotos von vier glatzköpfigen Frauen. Boerne meint doch nicht etwa, das war alles der gleiche Täter? Diese beiden Akten sind doch zehn Jahre alt und die zwei dahinten sogar zwanzig.“
Thiel nickte nur. „Doch, genau danach sieht es aus. Ich habe alles verglichen, die Art, wie die Frauen umgebracht und dann abgelegt wurden, dazu die Sache mit den Haaren - alles ist identisch bis ins letzte Detail. Nur seinen Wirkungskreis hat der Täter gewechselt; nachdem er viermal im Münsterland zugeschlagen hat, ist er jetzt ins Emsland gegangen. Nadeshda hat den Autopsiebericht gemailt, dann kann Boerne ihn gleich ebenfalls einsehen. Ich bin mir aber sicher, dass es passt.“
Silke hakte weiter nach. „Mag ja sein, dass Sie Recht haben. Aber warum sollte das einen weiteren Mord verhindern?“
Thiel lehnte sich in dem Stuhl zurück und fuhr sich durch die Haare. „Das ist das Makabre an diesen alten Fällen; der Täter hat sich Geschwisterpaare ausgesucht. Sowohl vor zwanzig als auch vor zehn Jahren hat er nach dem Mord an der ersten Frau drei Tage später jeweils deren Schwester getötet.“
Silke war ganz entsetzt. „Das gibt’s doch nicht! Wie kommt man denn auf so was?“
Der Kommissar zuckte nur mit den Schultern.
„Ihren hektischen Telefonaten nach zu urteilen hat das aktuelle Mordopfer auch eine Schwester.“ Silke fragte es nicht, sie stellte es fest.
Thiel nickte bestätigend. „Nadeshda hat alles veranlasst, die Kollegen in Lingen stellen sie in diesem Moment unter Personenschutz. Ganz unauffällig, vielleicht gelingt es, den Wahnsinnigen zu überführen.“
„Meine Güte.“ Silke schüttelte sich. „Was muss in der Frau jetzt vorgehen?“

Bevor der Kommissar antworten konnte, ertönte aus der Ecke des Raumes plötzlich ein ersticktes Ächzen; Silke und Thiel schauten wie auf Kommando zum Sofa. Boerne hatte sich im Schlaf auf seinen lädierten Rücken gedreht und war davon aufgewacht. Nun rollte er mit einem müden Seufzen zurück auf die Seite, rieb sich die Augen und schlug dann die Decke weg.

Silke durchquerte mit ein paar schnellen Schritten das Büro. „Chef! Bleiben Sie doch noch etwas liegen.“
Boerne kniff die Augen zusammen und blinzelte sie verschlafen an. „Wie spät ist es denn?“ Seine Stimme klang noch ganz heiser.
„Gleich acht“ antwortete Silke nach einem Blick auf die Uhr.
„Was, so spät?“ Boerne brachte sich hektisch in eine sitzende Position. „Und Thiel hat sich noch nicht gemeldet? Oder haben Sie ihn etwa gehen lassen?“ Er wollte so schnell aufspringen, dass er ins Taumeln kam. Silke stoppte ihn und drückte ihn fast gewaltsam zurück auf die Couch. „Ganz ruhig Chef, Herr Thiel ist…“
„Genau hier“ fiel Thiel ihr ins Wort. Er war vom Schreibtisch aufgestanden und nun ebenfalls zum Sofa gekommen. „Entspannen Sie sich, Boerne. Ich habe mir die Akten angesehen und mich sofort mit Lingen in Verbindung gesetzt. Die Schwester der getöteten Frau ist wohlauf steht schon unter Polizeischutz.“


Es war nicht zu übersehen, wie die Anspannung von Boerne abfiel. Er sackte förmlich ein Stückchen in sich zusammen. „Also sind Sie ebenfalls der Meinung, dass diese Fälle miteinander in Verbindung stehen?“
Thiel nickte energisch. „Da gibt es keinen Zweifel. Ich habe jedes Detail Ihrer Akten mit dem aktuellen Mord verglichen. Falls dieser Wahnsinnige wie in der Vergangenheit in das Haus der Schwester eindringt, wird er hoffentlich gefasst.“
Boerne atmete einmal tief durch. „Dann wollen wir mal hoffen, dass sich Ihre Kollegen in dem Fall nicht als inkompetente Volltrottel herausstellen.“
Er rieb sich nochmals mit beiden Händen die Augen, nahm danach seine Brille vom Tisch neben dem Sofa und setzte sie auf. Dann blickte er Silke ungeduldig an. „Alberich, hatten Sie geplant, mich in diesem Leben noch mal loszulassen? Ich würde mich gerne ankleiden.“
Erst jetzt wurde Silke bewusst, dass ihre Hand immer noch auf Boernes Schulter lag; sie zog sie zurück. „Wie wäre es, wenn Sie sich stattdessen wieder hinlegen?“ schlug sie dabei vor. „Die Frau ist in Sicherheit, Sie müssen sich nicht mehr sorgen. Und die Obduktion ist erst für zehn Uhr angesetzt.“ Ihr Chef war hatte zwar definitiv ein niedrigeres Schlafbedürfnis als die meisten Menschen, doch nach der anstrengenden Woche konnten selbst einem Energiebündel wie Boerne anderthalb Stunden Ruhe nicht reichen.
Aber ihr Vorgesetzter schüttelte nur den Kopf, also trat sie zur Seite.


Boerne stand vom Sofa auf, diesmal allerdings wesentlich langsamer als kurz zuvor. Wie er dabei die Lippen aufeinanderpresste, zeigte Silke deutlich, dass seine Blessuren ihm noch zu schaffen machten.

Thiel neben ihr hatte die Arme verschränkt und musterte nun skeptisch die große Kompresse an Boernes Rippen. "Was ist eigentlich mit Ihnen passiert? Sie sind ja ein Wrack."
Silke verengte die Augen, als Boerne ihr einen halb zynischen, halb spitzbübischen Blick zuwarf. "Alberich hier hat scheinbar beschlossen, dass es an der Zeit ist, meinen Platz einzunehmen. Ihres kaltblütigen und, wie ich hinzufügen möchte, äußerst schmerzhaften Mordanschlages zum Trotz weile ich erstaunlicherweise weiterhin unter den Lebenden. Die Frage ist allerdings, wie lange noch."
Thiel schnaubte amüsiert, Silke dagegen stemmte die Hände in die Hüften. "Chef, manchmal sind Sie so fies! Das war ein Unfall und Sie waren mindestens ebenso schuld daran wie ich!"
Boerne drehte sich zu Thiel um. "Glauben Sie ihr kein Wort."


Grinsend ging er zu seinem Schrank, während Thiel das Gespräch wieder in ernstere Bahnen lenkte. „Sagen Sie mal Boerne, woher zum Teufel wussten Sie von diesen alten Fällen? Sie können doch damals noch gar nicht hier in der Rechtsmedizin gewesen sein?“
„Als die beiden ersten Morde stattfanden, steckte ich gerade im Präparationskurs im zweiten Semester. Wir hatten an den Körperspendern zu arbeiten und neben mir am Tisch diskutierten mein Dozent und der damalige Leiter der Rechtsmedizin den Fall.“
Während seiner Erläuterung öffnete Boerne die Schranktür und holte sein T-Shirt heraus. Er versuchte es sich über den Kopf zu ziehen, doch seine steifen Bewegungen zeigten Silke recht deutlich, wie unangenehm das für ihn war. Also ging sie ihm schnell zur Hand und half ihm, den weichen Stoff schmerzfrei über seinen lädierten Rücken zu bekommen.
Boerne redete dabei schon weiter. „Die toten Schwestern wurden fast zeitgleich entdeckt, es ließ sich aber gut nachvollziehen, dass die Morde drei Tage auseinander lagen.“
Als er sich umdrehte, hielt Silke ihm ohne viele Umstände seinen Kittel hin, so dass er problemlos hineinschlüpfen konnte. Boerne warf ihr einen dankbaren Blick zu, bevor er sich in seinen Schreibtischstuhl sinken ließ.
„Das nächste Mal hat der Täter zugeschlagen, als ich in der Facharztweiterbildung zum Rechtsmediziner war. Unglücklicherweise wurde die erste der damaligen Leichen wieder zu spät gefunden; es gab Kollegen bei der Kripo, die sich des Falles zehn Jahre zuvor erinnerten und umgehend eine fieberhafte Suche nach der Schwester einleiteten, aber da war es schon zu spät. Nur kurz vorher war sie ebenfalls ermordet worden. Der Zorn und die Enttäuschung damals waren immens.“

Thiel nickte bedächtig. „Diesmal war es der reine Zufall, dass die Leiche nach wenigen Stunden entdeckt wurde. Die Medien haben noch keinen Wind von der Sache bekommen, der Täter ist vermutlich noch nicht gewarnt. Vielleicht kriegen wir ihn.“ Er schlug sich auf die Schenkel, stand auf und schnappte seine Jacke von Boernes Stuhllehne. „Ich muss jetzt dringend ins Präsidium, aber ich werde nachher noch mal reinschauen. Wann ist die Obduktion dieses Bankers abgeschlossen, von dem die Klemm denkt, dass jemand bei seinem Sprung aus dem siebten Stock nachgeholfen hat?“
Boerne rieb sich ein weiteres Mal die Augen. „Wenn Alberich mich nicht vorher umgebracht hat, sollten wir gegen Mittag mit dem Mann fertig sein. Aber versprechen Sie sich nicht zu viel, von dem sind nur Einzelteile übrig geblieben.“
Silke schmunzelte, als Thiel über Boernes typische Flapsigkeit den Toten gegenüber die Augen verdrehte und sich dann an sie wandte. „Frau Haller, danke für den Kaffee. Boerne…“ Thiel nickte ihrem Chef anerkennend zu. „Gute Arbeit. Die Nachtschicht hat sich gelohnt.“ Damit verschwand er durch die Tür.


Mit einem selbstzufriedenen Grinsen lehnte sich Boerne in seinem Stuhl zurück, nur um direkt das Gesicht zu verziehen. Aber scheinbar konnte kein Hämatom der Welt gerade seine gute Laune trüben. „Na, Alberich, schon neue Methoden überlegt, wie Sie mich aus dem Weg räumen können?“
Silke verdrehte nur die Augen. „Idiot!“, grummelte sie dabei.
„Sie sollten sich mit Ihren Majestätsbeleidigungen etwas zurückhalten, sonst werden Sie die Erfahrung machen, dass auch Zwerge in Riesen-Schwierigkeiten geraten können. Und jetzt räumen Sie hier mal ein bisschen auf, es sieht ja aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen.“ Mit den Worten stand er auf und verließ den Raum.

Silke starrte ihm kopfschüttelnd hinterher. Boerne hatte heute definitiv vieles im Kopf, nur nicht ihren Geburtstag. Sie stellte das Radio noch etwas lauter, drehte sich auf dem Absatz um und ging ebenfalls aus dem Zimmer.


t.b.c.


Comments

( 2 Kommentare — Kommentar hinterlassen )
cricri_72
29. Dez 2012 16:58 (UTC)
Highlight hier - Thiel, der zwischen dem ganzen Gegrummel seine fürsorgliche Ader entdeckt und Boerne schlafen läßt ;) Und der verzwickte Fall, der hier ja nur Nebensache ist, aber dafür ganz schön ausgearbeitet.

Lieblingssätze:

„Wie sieht‘s denn hier aus? Polterabend?“
Da muß ich jedesmal lachen:)

„Alberich, hatten Sie geplant, mich in diesem Leben noch mal loszulassen? Ich würde mich gerne ankleiden.“
Da kommt wahrscheinlich meine unterdrückte Haller/Boerne Neigung zum Vorschein ... ;)
baggeli
29. Dez 2012 18:10 (UTC)
Ja, Thiel gerät mir immer etwas fürsorglich. Manchmal blitzt das ja im Canon kurz auf, z.B. in 'Höllenfahrt' oder 'Eine Leiche zuviel'.
Ich sag' ja immer, bei mir sind sie befreundeter, als sie eigentlich sind.


„Alberich, hatten Sie geplant, mich in diesem Leben noch mal loszulassen? Ich würde mich gerne ankleiden.“
Da kommt wahrscheinlich meine unterdrückte Haller/Boerne Neigung zum Vorschein ... ;)

Die sind bei mir auch grundsätzlich befreundeter, als sie in Wirklichkeit sind. Und ich liebe es. xD
( 2 Kommentare — Kommentar hinterlassen )

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