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Bingo-Prompt 25

Titel: Mit dem falschen Fuß zuerst - Kapitel 4
Prompt: heiße Getränke
Genre: Freundschaft, Humor? Slapstick à la Dick und Doof, crack?, h/c
Medium: Fanfiction, Fanart im letzten Kapitel
Zusammenfassung: Zwischendurch hatte sie ja ein paar Mal gedacht, dass es besser gewesen wäre, an diesem Morgen gar nicht aufzustehen.
Oder, um es mit einem Satz zu sagen, den cricri mal so ähnlich verwendet hat:
Silke Haller hat einen echten Pechtag und Boerne leidet notgedrungen mit. (Das bringt es genau auf den Punkt. =)
Anmerkungen: Diese Story hier ist inzwischen ich weiß nicht wie alt. Ich hatte sie als Lückenbüßer für den Adventskalender aufgehoben, aber der ist ja locker voll geworden. Deshalb kommt sie jetzt, ich verschone euch nicht, ich warne euch nur davor. Ihr wisst inzwischen, wie ich ticke..
A.N.: Die ersten drei Kapitel sind vor Ewigkeiten von cricri beta-gelesen worden (DANKE DAFÜR!!); aber seitdem habe ich noch so viel verändert, dass wahrscheinlich wieder mehr Murks drin ist als vorher.


Zwei Stunden später hatten sie die beiden Verstorbenen untersucht, die ihren Körper der Wissenschaft spenden wollten und Silke widmete sich nun ihren Aufgaben im Archiv, als ihr Mobiltelefon klingelte. Fröhlich nahm sie das Gespräch an, nachdem ein Blick auf das Display ihr gezeigt hatte, dass ihre beste Freundin in der Leitung war. Mit der Fröhlichkeit war es aber schnell vorbei, denn ihre Freundin war dermaßen verschnupft, dass Silke sie kaum verstehen konnte. Wie nicht anders zu erwarten war, sagte sie den Besuch des Weihnachtsmarktes, der für den Nachmittag geplant war, ab.

Dass jemand, der so krank war, keine Lust auf einen Bummel in Eiseskälte verspürte, konnte Silke natürlich gut verstehen. Nichtsdestotrotz war sie total enttäuscht; die Aussicht auf einen Glühwein war doch das gewesen, was sie bis jetzt aufrecht und bei guter Laune gehalten hatte, trotz dieses katastrophalen Tages.


Missmutig räumte sie Akten in ein Regal ein, als Boerne ebenfalls das Archiv betrat. Er hatte die vier dicken Ordner, die Kommissar Thiel so eingehend studiert hatte, aufeinandergestapelt und schleppte sie nun schnaufend zurück an ihren Platz. Die Ordner versperrten wohl ein Stück weit seine Sicht, so dass er Silke nicht bemerkte und ahnungslos auf sie zumarschierte. Als sie aufblickte, war er bereits unmittelbar vor ihr, sie hatte keine Chance mehr, auszuweichen. Die Zeit reichte gerade noch, ein erschrecktes „Chef!“ zu quietschen, als er, wie bereits am frühen Morgen, mit ihr zusammenstieß; nur dass in diesem Fall Silke auf dem Rücken landete, die Akte aus ihren Händen fiel und der Inhalt sich auf dem Boden verteilte.
„Meine Güte Alberich, wollen Sie, dass ich mir das Genick breche?" Boerne war gegen eins der Regale gestolpert, hatte es aber gerade eben geschafft, auf den Beinen zu bleiben und die schweren Ordner festzuhalten, so dass sie ihr nicht auf den Kopf stürzten.

Doch wirkliche Dankbarkeit verspürte sie darüber nicht. „Verdammt Chef, passen Sie mal besser auf, wo Sie ihre Riesenfüße hinstellen!“ Sie war entnervt und gab sich keine Mühe, das zu verbergen, als sie sich aufrappelte und begann, die losen Blätter zusammenzuklauben.
Boerne richtete sich mit einem schmerzvollen Gesichtsausdruck wieder auf, bevor er sie über die Mappen in seinem Arm hinweg verwundert anstarrte. „Was für ein Vertreter der Gattung Pediculidae ist Ihnen denn über die Leber gelaufen?“ Er legte die Akten ab und ging in die Knie, um ihr zu helfen. Das war an sich ungewöhnlich, aber Silke beachtete das gar nicht, sammelte nur mürrisch Papier für Papier wieder auf und versuchte, die ursprüngliche Reihenfolge einigermaßen wiederherzustellen.


Als Boerne ihr ein Weilchen später den Stapel reichte, den er sortiert hatte, bemerkte er: „Es drängt sich der Eindruck auf, dass die Laus größer ist, als Ihr gesamtes hepatisches System. Und das dürfte dann schon ein recht eindrucksvolles Tierchen sein, trotz Ihrer unterdurchschnittlichen Körpergröße schätze ich den Umfang ihrer Leber…“
Sie ließ ihn gar nicht ausreden. „Haben Sie nichts Besseres zu tun, Chef? Ich komme hier schon klar.“ An seinen Frotzeleien hatte sie nun wirklich kein Interesse. Normalerweise konnte sie sich über solch unsinnige Bemerkungen durchaus amüsieren, aber jetzt gerade wollte sie einfach nur allein sein.
Boerne schien das zu merken; er zog kurz die Augenbrauen hoch, drehte sich ohne weiteres Wort weg, nahm seine Ordner wieder auf und verschwand in den Regalreihen.



Silke seufzte gefrustet, als sie die Berichte wieder in die Mappe einheftete und sie dann an ihren rechtmäßigen Platz stellte. Es war ihr inzwischen schon unangenehm, dass sie ihren Vorgesetzten so angefahren hatte, das war eigentlich wirklich nicht ihre Art. Und im Nachhinein betrachtet hatte er sich das ungewöhnlich still gefallen lassen.
Sie fuhr sich durch die Haare. Heute ging auch wirklich alles schief. Sie verteilte die letzten zwei Ordner aus ihrem Stapel in die entsprechenden Fächer und stürmte dann Richtung Ausgang. Zeit, nach Hause zu fahren, sie hatte weiß Gott noch genug Überstunden, die sie abbauen konnte.
„Chef ich mach‘ Feierabend. Bis morgen!“

Irgendwo ein paar Reihen weiter vorne hörte sie Boernes Stimme. „Moment mal! Augenblick Alberich, Sie können jetzt nicht einfach so verschwinden!“
„Oh doch, das kann ich sehr wohl!“ Inzwischen hatte sie das Archiv fast durchquert. Boernes zügig näherkommendes, nahezu bittendes „Alberich? So warten Sie doch!“ ignorierte sie geflissentlich. Sie hatte nicht nur ihre Arbeit für heute, sondern sogar einen Teil seiner Aufgaben erledigt, er konnte sie wirklich nicht mehr halten.
Immer noch verdrossen versetzte sie der angelehnten Archivtür einen Tritt, so dass sie aufflog, um sie, noch während sie hindurchmarschierte, zu schnappen und mit aller Kraft hinter sich ins Schloss zu werfen. Manchmal tat so ein wenig Türenschlagen der Seele einfach gut.


Aber der erwartete, befriedigende Knall blieb aus; stattdessen hörte sie nur ein dumpfes Aufprallgeräusch und dann einen Laut, den sie im ersten Moment gar nicht einordnen konnte. Ihre Nackenhaare stellten sich auf und sie verharrte mitten in der Bewegung; konnten menschliche Stimmbänder einen solchen Ton erzeugen?
Fast ängstlich drehte sie sich um. Die Tür war nicht ins Schloss gefallen, sondern eindeutig gegen ein Hindernis geprallt; und sie sah gerade noch, wie ein paar lange, schmale Finger aus dem Türspalt gezogen wurden.
„Oh Gott.“ Mit ein paar schnellen Schritten war sie zurück und riss die Tür wieder auf.
Wie schon befürchtet, fand sie Boerne auf der anderen Seite. „Chef, es tut mir so leid!“
Er reagierte gar nicht auf sie, umklammerte lediglich mit einem verzerrten Gesichtsausdruck seine Hand, während er an das Regal in seinem Rücken taumelte und sich ganz langsam zusammenkrümmte.
„Chef?“ Instinktiv versuchte sie ihn zu stützen, als er wie in Zeitlupe zu Boden ging. „Professor!“
Silke war völlig aufgelöst, Boerne dagegen war ganz blass geworden und hatte ein paar Schweißperlen auf der Stirn stehen.
"Chef! Hey, Chef! Setzen Sie sich hin, ja?“ In ihrer Not fasste sie ihn an den Schultern und rüttelte ihn ein wenig. Endlich schien Boerne sie zu bemerken und hob den Kopf. „Ich weiß wirklich nicht, was ich Ihnen heute getan habe“, murmelte er tonlos.


„Das war doch keine Absicht!“ Sie war froh, als Boerne sich von ihr in eine sitzende Position drücken ließ. Mit einem Schmerzlaut, den es ihm nicht zu unterdrücken gelang, sank er gegen das hinter ihm stehende Regal.
Behutsam nahm Silke seine zitternde Hand in ihre. Ein blauroter Striemen, schon recht stark aufgetrieben, zog sich über den ganzen Handrücken; die Haut über dem Bluterguss war durch den Aufprall der scharfkantigen Tür zersprungen. Mit ein paar schnellen Griffen wickelte sie ein sauberes Taschentuch darum herum und verknotete es lose. Ihr Vorgesetzter hatte indessen seinen Kopf gegen das Regal fallen lassen, schloss die Augen und holte ein paarmal tief Luft.


Silke kniete bei ihm und fixierte ihn angespannt. „Ist was gebrochen? Können Sie die Hand bewegen?“ Beunruhigt beobachtete sie, wie er gequält sein Gesicht verzog, als ganz langsam eine Faust ballte. „Nein, nichts gebrochen. Es geht schon wieder.“
Silke war unendlich erleichtert darüber, dass er tatsächlich Kontrolle über seine Finger zu haben schien; wobei der Rest seiner Aussage sicherlich eine Untertreibung war, dass diese Quetschung ihm Schmerzen bereitete, war nicht zu übersehen.
Vorsichtig legte sie ihm die verletzte Hand in den Schoß. „So käsig wie Sie aussehen, bleiben Sie hier am besten noch ein bisschen sitzen. Ich hole was zum Kühlen, ja?“

„Ganz ehrlich, ich kann diesen Satz nicht mehr hören!“ Die Antwort war vielleicht noch ein wenig halbherzig, aber erleichtert registrierte Silke seine hochgezogene Augenbraue und das müde Schmunzeln, das dabei über sein Gesicht huschte.
Sie sprang auf und eilte in Richtung des Labors davon. Nur kam sie nicht sehr weit; sie war kaum losgestürmt, als sie mit ihrem Kittel an der Türklinke hängenblieb. Im vollen Lauf so plötzlich zurückgerissen, kam sie ins Stolpern und landete unsanft auf dem Boden; und im gleichen Augenblick spürte sie einen stechenden Schmerz im Fuß.

„Alberich! Was machen Sie denn?“ Boerne klang völlig entgeistert, aber sie kümmerte sich nicht darum, sondern versuchte nach der ersten Schrecksekunde wieder aufzustehen - nur, um gleich wieder zu Boden zu gehen. Sie konnte nicht auftreten.
„Oh nein, das kann doch nicht wahr sein!“ Mit zusammengebissenen Zähnen zog sie den verletzten Fuß an sich heran. Allein diese kleine Bewegung ließ sie zusammenfahren. Silke stöhnte auf; das hatte ihr gerade noch gefehlt! Ihre Finger bebten, als sie versuchte, ihren Schuh auszuziehen, aber es wollte ihr nicht gelingen.
„Chef, so wie’s aussieht, müssen Sie sich Ihren Eisbeutel selber holen. Und bringen Sie mir einen mit.“  Tränen stiegen ihr in die Augen, allerdings mehr aus Frust über diesen ganzen verkorksten Tag, als aufgrund der Schmerzen. Unwillig wischte sie sie weg, als sich plötzlich eine Hand auf ihre Schulter legte. „Also Alberich, Ihre Pechsträhne heute verhält sich weiß Gott antiproportional zu ihrer Statur. Jetzt lassen Sie mal sehen.“


Boerne, der zum Glück nicht mehr so blass aussah, kauerte sich im Schneidersitz zu ihr auf den Boden und nahm ihre Wade in seinen Schoß. Obwohl er eine Hand nicht benutzte, sondern sie wie einen lahmen Flügel lose an seinen Oberkörper hielt, befreite er ihren Fuß zügig von Schuh und Socke und tastete ihn nun vorsichtig ab. Nach wenigen Sekunden hatte er die empfindlichste Stelle ausgemacht, fühlte dort genauer, bewegte den Fuß ein wenig dabei. Silke zuckte ein paarmal zusammen, aber insgesamt war seine Untersuchung ganz gut auszuhalten. Nach einem Weilchen blickte er auf und lächelte ein wenig. „Ich denke, das ist nur eine Verstauchung. Aber vielleicht sollten wir ein Röntgenbild machen, nur zur Sicherheit. Nicht, dass doch eine Bandverletzung oder eine Fraktur dahinterstecken.“
Silke schüttelte abwehrend den Kopf. „Ich glaube, das ist nicht nötig, dann hätte ich sicher noch viel schlimmere Schmerzen.“
„Na, wenn ich mir Ihren Gesichtsausdruck so anschaue, schmerzt der Fuß schon genug.“ Er legte ihr Bein wieder ab. „So, jetzt muss ich mal sehen, wie ich Sie hier wegbekomme.“ Mit seiner typischen Handbewegung schob er seine Brille hoch, bevor er sich mit einem leisen Ächzen erhob.
„Wenn Sie mir etwas helfen, kann ich hüpfen“, schlug Silke seufzend vor, aber ihr Vorgesetzter schüttelte den Kopf.
„Kommt gar nicht in Frage. Ich bin gleich zurück, Sie bewegen sich nicht von der Stelle.“ Mit diesen Worten wandte er sich um und verschwand durch den Flur.

Kurze Zeit später tauchte Boerne wieder auf und schob seinem Schreibtischstuhl vor sich her. „Hier ist der Krankentransport.“ Seine Augen funkelten amüsiert, als er auf die Sitzfläche klopfte.
Silke musste gegen ihren Willen lächeln. „Sie haben Ideen…“
Es war gar nicht so leicht, sich aufzurichten; dass Boerne ihr mit seiner gesunden Hand unter die Achsel griff, machte die Sache etwas einfacher. Nach kurzer Zeit saß sie im Stuhl ihres Chefs und wurde von ihm in sein Büro bis an das Sofa gefahren.
„Na dann springen Sie mal rüber“, wies er an. Silke tat, wie ihr geheißen, nahm am Kopfende der Couch Platz und legte mit einem leisen Seufzen ihren Fuß hoch. Boerne schob den Stuhl zurück hinter den Schreibtisch und verschwand dann nochmals wortlos.


Es dauerte keine Minute, bis er mit dem Erste-Hilfe-Kasten und zwei Kühlakkus zurückkehrte. „Alberich, ich empfehle einen Stützverband für Ihren Knöchel. Aber ich fürchte, den müssen Sie selber anlegen. Kriegen Sie das hin?“
Silke nahm ihm die Sachen ab. „Klar, Chef. Aber jetzt kümmere ich mich um ihre Hand. Setzen Sie sich mal zu mir.“
„Nichts da, zuerst der Fuß, dann die Hand.“
Lange zu diskutieren versuchte Silke gar nicht erst, sie kannte diesen Tonfall. Also kramte sie eine elastische Wickel aus dem Verbandskasten hervor und versorgte ihren zusehends dicker werdenden Knöchel. Boerne half mit seiner gesunden Hand so gut er konnte, und schon nach kurzer Zeit war das Gelenk gestützt.


„So, jetzt aber.“ Sie rutschte in eine normale Sitzposition, damit er neben ihr Platz nehmen konnte, was er aber nicht tat, ohne vorher einen Stuhl heranzuziehen, auf dem sie ihren Fuß ablegen konnte. Nachdem er den Knöchel auch noch mit einem Kühlakku versorgt hatte, ließ er sich bedachtsam auf das Sofa sinken, lehnte sich vorsichtig zurück und schloss seufzend die Augen.
Ohne groß zu fragen, nahm Silke seine Hand in ihre und entfernte das inzwischen ziemlich verschmierte Taschentuch. Sie schluckte nochmals beim Anblick der Verletzung; der Handrücken war mittlerweile vom Gelenk bis zu den Fingern blau verfärbt, der Striemen, den die Türkante verursacht hatte, wulstartig angeschwollen. Besorgt blickte sie auf. "Chef, ich glaube, wenn wir etwas röntgen sollten, dann Ihre Hand."
Boerne schüttelte nur den Kopf, machte sich nicht die Mühe, seine Augen wieder zu öffnen. "Alberich, lassen Sie's gut sein. Es ist alles in Ordnung."

So ganz überzeugt war sie nicht, aber dann machte sie sich daran, die Verletzung zu versorgen. Behutsam bedeckte sie die Wunde mit ein paar weichen Kompressen und wickelte diese vorsichtig fest.
„Sie sollten die Hand etwas hochlagern beim Kühlen“ schlug sie vor, zog währenddessen schon ein Kissen hinter sich hervor, rollte es zusammen und legte seinen Arm darauf ab. Dann packte sie noch den Eisbeutel auf die Hand.

Boerne hatte den Kopf angehoben, als sie mit dem Verbinden fertig war und nahm den Kühlbeutel wieder herunter. „Gleich“, sagte er dabei, kämpfte sich noch einmal auf die Füße und marschierte zum Schreibtisch. Dort schnappte er den Telefonhörer, tippte ein paar Nummern ein und schon nach kürzester Zeit begann er zu sprechen. „Michael, Karl hier. Sag‘ mal, hast du bei dir in der Notaufnahme ein paar Gehstützen rumliegen? Alberich hat sich ihr Füßchen verdreht… sehr gut. Könnt Ihr uns die vielleicht bringen? ...nein, die Schwesternschülerin wird nicht den Schreck ihres Lebens bekommen, wir haben alle Leichen weggepackt… ja wunderbar. Ach denk‘ dran, für Alberich Kinderkrücken!“
Silke schüttelte schmunzelnd den Kopf, als er ihr zuzwinkerte und riss erstaunt die Augen auf, als er mit einem Lächeln hinzufügte: „Und mach‘ eine  Schleife dran, sie hat heute Geburtstag!“ Schwungvoll legte er den Hörer wieder auf und zog fragend die Augenbrauen hoch, als er bemerkte, dass sie ihn ungläubig anstarrte. „Was?“


„Ich dachte, Sie hätten es vergessen.“ Silke konnte nicht verhindern, dass sich die Enttäuschung, die sie den ganzen Tag darüber verspürt hatte, in dieser leisen Bemerkung wiederspiegelte. Und Boerne schien das offensichtlich wahrzunehmen. Er fuhr sich durch die Haare, umrundete seinen Schreibtisch und kam auf sie zu. „Ach Alberich. Ich würde doch niemals Ihren Geburtstag vergessen.“ Er nahm wieder Platz, legte mit einem leisen Ächzen seinen verletzten Arm um ihre Schulter und zog sie ein wenig an sich. „Wir wollten Sie überraschen, mit Ihnen über den Weihnachtsmarkt bummeln, einen Glühwein trinken… und danach schön essen gehen.“
Silke, die sich bereitwillig leicht angelehnt hatte, richtete sich noch einmal wieder auf. Sie war ehrlich verblüfft, aber auch erfreut. „Wir? Wer denn alles?“
„Thiel und Nadeshda sollten jeden Moment hier auftauchen. Wenn Frau Klemm vor Gericht gewinnt, wollte sie ebenfalls noch vorbeischauen.“
„Aber ich war mit meiner besten Freundin verabredet! Es ist der reine Zufall, dass aus dem Treffen nichts geworden ist!“
Boerne winkte nur ab. „Ach, die hätten wir einfach mitgenommen!“

Silke schmunzelte nur bei dem Gedanken, was ihre Freundin dazu wohl gesagt hätte, als Boerne den Kopf auf die Rückenlehne fallen ließ und müde seufzte. „Tatsache ist, dass wir den Weihnachtsmarkt nun von der Liste streichen können, das macht Ihr Knöchel nicht mit. Und bevor wir essen gehen, müssen wir noch bei mir vorbeifahren, damit ich mich umziehen kann. In Dienstkleidung gedenke ich nun wirklich nicht auszugehen.“
„Ach Chef.“ Silke beugte sich zum Beistelltisch, ergriff den Eisbeutel und legte ihn vorsichtig wieder auf seine lädierte Hand, die noch hinter ihr auf dem Polster ruhte. „Ich glaube, das mit dem Essen verschieben wir. Sie sollten Ihre Hand unbedingt weiterkühlen und ich meinen Fuß hochlegen. Das würde im Restaurant doch ziemlich seltsam aussehen, oder?“
Boerne ließ seinen Kopf etwas auf die Seite rollen, um sie anzusehen. „Nun, das würde mich persönlich nicht sehr tangieren. Ich mache mir eher Sorgen, was passieren wird, wenn wir heute noch ausgehen. So magisch, wie Sie das Unglück an diesem Tag anziehen, kommen wir vermutlich gar nicht lebend an, sondern landen als spektakuläre Überschrift in der Bildzeitung.“
Silke lächelte nur kopfschüttelnd, drehte aber dann den Kopf zur Tür, weil sich eindeutig Schritte näherten.


Kurz darauf betraten Thiel und seine Assistentin das Büro. Nadeshda strahlte und auch der Kommissar wirkte sehr entspannt, aber statt dass sie Silke gratulierten, wie sie das sicher ursprünglich vorgehabt hatten, zeichnete sich innerhalb von zwei Sekunden auf beiden Gesichtern irritierte Verwunderung ab.
„Was ist denn diesmal passiert?“ Thiel hatte zuerst die Sprache wiedergefunden und schaute ungläubig zwischen Silkes Fuß und der Hand ihres Chefs hin und her.
Silke zog ein verlegenes Gesicht, bevor sie ausweichend antwortete: „Sagen wir einfach, er hat beim Kampf gegen eine Tür den Kürzeren gezogen.“
Boerne drehte seinen Kopf nun auf die andere Seite, öffnete ein Auge und zuckte leicht mit den Schultern. „Dabei ist doch eigentlich Alberich prädestiniert für alles, was mit Kürze zu tun hat.“
Sie warf ihm kopfschüttelnd einen Blick zu. „Schwach, Chef. Ganz schwach.“ Thiel schnaubte nur grinsend.

„Und was ist mit Ihrem Fuß?“ wollte Nadeshda wissen, aber bevor Silke antworten konnte, ergriff Boerne das Wort.
"Zwerg Alberich hat versucht mit Riesenschritten voranzustürmen und ist dabei für ihre erstaunlich niedrige Statur in einem erstaunlich hohen Bogen auf die Nase geflogen. Das ist dann leider empfindlich ins Auge gegangen. Oder, in diesem Fall, aufs Sprunggelenk.“ Die Grimasse, die Silke ihm daraufhin schnitt, bemerkte er nicht, er hatte die Augen wieder zufallen lassen.
Nadeshda formulierte dann das, was Boerne kurz zuvor ebenfalls schon festgestellt hatte. „Wenn ich das richtig sehe, macht ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt heute keinen Sinn mehr.“ Sie steckte eine Haarsträhne hinter das Ohr, als sie hinzufügte: „Hat irgendjemand eine Idee?“

Thiel grinste, zog seine Jacke aus und hing sie über eine Stuhllehne. „Das schreit doch förmlich nach einem Pizzsaservice. Oder gibt es Einwände?“
Sein Vorschlag fand ungeteilte Zustimmung und innerhalb kürzester Zeit hatte Thiel sein Mobiltelefon am Ohr und bestellte eine reichlich belegte Familienpizza.


Nadeshda holte ein paar Tassen aus der Küche und Boerne, der sich noch einmal vom Sofa gequält hatte, zauberte eine Weinflasche aus seinem Schrank hervor und reichte sie dem Kommissar. Thiel nahm sie dem gehandicapten Mann ab und begutachtete dann mit gerunzelter Stirn das Etikett. Verwundert beobachtete Silke, wie er daraufhin einen schelmischen Blick auf Boerne warf, der inzwischen wieder auf dem Sofa saß und so wirkte, als sei er kurz davor, einzudösen.

Thiels blaue Augen begannen zu funkeln und er zwinkerte Silke zu, als er mit unschuldiger Stimme vorschlug: „Wie wäre es, wenn wir die Plörre hier zu einem Glühwein umfunktionieren? Jetzt, wo wir schon nicht auf den Weihnachtsmarkt kommen…“
Ihr Chef fuhr regelrecht auf. „Unterstehen Sie sich! Das ist ein Châteauneuf-du-Pape! Und wagen Sie es vor allen Dingen nicht, Alberich hier etwas Heißes zu trinken in die Hand zu geben!“

Silke und Thiel lachten laut auf, ernteten dafür einen ziemlich amüsierten Blick von Nadeshda und einen recht grimmigen vom Professor, nachdem ihm wohl endlich dämmerte, dass Thiel ihn auf den Arm genommen hatte.
„Herrgott Thiel, für solche dummen Späße bin ich heute wirklich nicht mehr in der Stimmung“, murmelte er und ließ sich mit einem schmerzverzogenem Gesichtsausdruck zurück in die Polster sinken.
„Ach Chef, nun haben Sie sich mal nicht so. Ich fand‘ den prima!“, kicherte Silke, während ein selbstzufrieden grinsender Thiel die Weinflasche öffnete und ihnen allen der Reihe nach etwas einschenkte.

Boerne nahm seine Tasse in die Hand und ließ den Wein darin kreisen.  „Plörre…“ Sein leises Schnauben sorgte für einen erneuten Kicheranfall bei Silke.
Thiel warf ihr einen verschwörerischen Blick zu. „Ich glaube, da kommt er heute nicht mehr drüber weg.“
Sie nickte bestätigend. "Sieht ganz so aus!“

Thiel nahm nun ebenfalls einen Schluck seines Weins und wurde dann wieder ernst. „Jetzt mal was ganz anderes! Boerne, es dürfte Sie interessieren, dass die Kollegen in Lingen einen Verdächtigen festgenommen haben. Der Mann ist auffällig geworden, weil er über Stunden in der Nähe des unter Beobachtung stehenden Wohnhauses herumgelungert ist. Der Typ ist so’ne ganz komische Frucht, gut vorstellbar, dass er Dreck am Stecken hat.“
Boerne zog die Augenbrauen hoch. „Ich will hoffen, dass die Frau trotzdem weiterhin strengstens bewacht wird, nicht auszudenken, wenn Ihre Kollegen den falschen Mann aus dem Verkehr gezogen haben.“
Thiel nickte beruhigend. „Keine Sorge, sie steht selbstverständlich weiterhin unter Schutz. Aber es sieht wirklich ganz danach aus, als geht ein jahrzehntealter Fall der Aufklärung entgegen.“
Nadeshda fügte hinzu: „Wir haben außerdem die Mitarbeiter dieser Bank gründlich unter die Lupe genommen. Der Mann von der Wachfirma, dessen Fingerabdrücke auf dem Fenster im siebten Stock gefunden wurden, hat ein ziemlich dickes Strafregister. Er war mal ein vielversprechender Taekwondo-Kämpfer, musste seine Karriere aber beenden, weil er im Ring mehrfach die Kontrolle verloren hat. Er wurde ein paar Mal wegen gefährlicher Körperverletzung angezeigt und ist wohl außerdem als Spieler bekannt. Er war laut Angaben der Bank hoch verschuldet und konnte gestern plötzlich einen Großteil dieser Schulden begleichen. Das kann eigentlich kein Zufall sein.“

Als Boerne ihr einen selbstgefälligen Blick zuwarf und bemerkte: „Sehen Sie, Alberich, ich hatte es ja bereits einmal angemerkt: ein erfolgreicher Tag bislang“, musste Silke schmunzeln und nickte. „Ja, doch, so langsam wird was draus.“


Danach widmeten sie sich angenehmeren Themen und nach einer Weile angeregter Konversation betrat tatsächlich noch Staatsanwältin Klemm das Büro. Sie hatte den Pizzaboten im Schlepptau, der das inzwischen von allen Anwesenden heiß ersehnte Abendessen brachte.



Die Pizza war recht zügig verschwunden, der Wein längst ausgetrunken und die Stimmung fröhlich entspannt. Silke genoss ihre Überraschungsfeier in vollen Zügen und war inzwischen mit diesem Unglückstag mehr als versöhnt.
Irgendwann erschien ein amüsiertes Lächeln auf Frau Klemms Gesicht und sie machte eine bezeichnende Kopfbewegung Richtung Sofa. „Ich glaube, da braucht jemand eine Pause.“
Verwundert zog Silke die Augenbrauen hoch und schaute dann zur Seite. Boerne hing völlig erschlafft neben ihr und schlief offenbar tief und fest. „Och, Chef.“ Sie konnte sich eines Lächelns nicht erwehren, er sah wirklich geschafft aus.
Thiel zwinkerte ihr zu. „Er hat schon seit einer ganzen Weile gekämpft, aber so wie es aussieht, hat er nun verloren.“
Silke musterte den Professor nochmals verständnisvoll. „Kein Wunder, nach der Nacht.“
Der Kommissar warf ihr einen fragenden Blick zu. „Was meinen Sie, sollen wir es für heute gut sein lassen?“
So schön der Abend war, die Antwort fiel ihr nicht schwer. „Ja, auf jeden Fall. Er muss ins Bett.“
Thiel wandte sich an seine Assistentin. „Nadeshda, können Sie Frau Haller heimbringen? Ich nehme unser Dornröschen hier mit nach Hause. Fahren können die beiden ja nun wirklich nicht selber.“
Nadeshda lächelte. „Na klar!“
Silke nickte ihr dankbar zu und versuchte dann, ihren Vorgesetzten zu wecken. „Chef, Feierabend!“ Sie schüttelte ihn leicht an der Schulter, aber er regte sich nicht.
„Na kommen Sie, Chef! Aufwachen!“
Es brauchte ein wenig Geduld und noch deutlich mehr Rüttelei, bis Boerne endlich wieder so wach war, dass er es schaffte, sich aufzurichten und die Augen offen zu halten. Thiel zog den verschlafenen Mann grinsend auf die Füße und Nadeshda reichte Silke die Gehstützen, die Boernes Freund tatsächlich aus der Notaufnahme geschickt hatte.
Eingepackt in Wintermäntel verließen die Kollegen wenige Minuten später die Rechtsmedizin und verabschiedeten sich voneinander, bevor sie in die verschiedenen Autos einstiegen.


Als Nadeshda den Wagen vom Parkplatz steuerte, lehnte Silke sich müde ihren Sitz zurück. Es war schon seit ein paar Stunden dunkel und der Frost hatte wieder angezogen, Raureif glitzerte überall.
Obwohl sie ursprünglich geplant hatte, heute wesentlich früher Feierabend zu machen und ihr Dienst mit all seinen Pleiten, Pech und Pannen insgesamt weiß Gott nicht so verlaufen war, wie sie sich das erhofft hatte, erhellte ein Lächeln ihr Gesicht. Zwischendurch hatte sie ja ein paar Mal gedacht, dass es besser gewesen wäre, an diesem Morgen gar nicht aufzustehen. Aber Boerne hatte es mit seiner kleinen Überraschung geschafft, diesen verkorksten Tag doch noch zu etwas Besonderem zu machen – so wie jedes Jahr.

Sie war jetzt schon gespannt, was er sich für ihren nächsten Geburtstag einfallen lassen würde.


couch (2)

Comments

( 6 Kommentare — Kommentar hinterlassen )
joslj
29. Dez 2012 11:23 (UTC)
Autsch, musstest du der armen Alberich vor dem Happyend unbedingt auch noch so was Langwieriges andrehen wie eine Verstauchung ? Arme Silke. Sie tut mir irgendwie noch mehr leid als Boerne, der ja den Großteil der Schäden erlitten hat. Die Handverletzung finde ich echt dramatisch, damit ist in seinem Job nicht zu spaßen; das hat er unerwartet leicht weggesteckt, finde ich.
Dein Thiel gefällt mir wie immer sehr, er bringt eine angenehme Ausgeglichenheit und gute Laune mit, als Kontrast zum Drama (er erinnert mich ehrlich gesagt eher an Prahl als an Thiel, macht aber nix).
Das Bild ist dir wieder gut gelungen, ganz toll!
baggeli
29. Dez 2012 11:30 (UTC)
Autsch, musstest du der armen Alberich vor dem Happyend unbedingt auch noch so was Langwieriges andrehen wie eine Verstauchung?
Naja, da kamen ja dann die Weihnachtstage und da konnte sie sich gehörig ausruhen. *zwinker*

Die Handverletzung finde ich echt dramatisch, damit ist in seinem Job nicht zu spaßen; das hat er unerwartet leicht weggesteckt, finde ich.
War ja nur gequetscht, nicht gebrochen. Silke sieht das alles allerdings etwas dramatischer, weil sie sich schuldig fühlt.
Aber auch er kann sich ja jetzt erst einmal erholen. xD

Dein Thiel gefällt mir wie immer sehr, er bringt eine angenehme Ausgeglichenheit und gute Laune mit, als Kontrast zum Drama (er erinnert mich ehrlich gesagt eher an Prahl als an Thiel, macht aber nix).
Echt, findest du, der ist zu locker? Hm. Ich dachte, ich wäre da noch im Rahmen geblieben. Ich meine, er ist zwar oft trocken und lacht nicht viel, aber einen gewissen Sinn für Humor hat er doch bestimmt.
Und da es ja in allen Fällen gut vorangeht, gibt es keinen Grund für schlechte Laune. ;o)

Das Bild ist dir wieder gut gelungen, ganz toll!
Danke!! *hüpf* Ehrlich gesagt gefällt es mir selber auch sehr! :D


joslj
29. Dez 2012 11:38 (UTC)
Du hast recht, auch Thiel ist manchmal locker und entspannt. Ich habe ihn einfach oft als Muffelkopf im Kopf, aber das stimmt natürlich nicht. Und solche Scherze kommen ja auch im canon mal vor (am Ende von der "Mumie", wo sie an verschiedenen Fenstern stehen und Thiel Boere mit dem Stomaufall verarscht). Oft habe ich aber dann das Gefühl, das ist eher Prahl als Thiel, auch im TV. Aber da haben wir ja alle künstlerische Freiheiten :-) Deine Geschichte finde ich trotzdem sehr gut !
baggeli
29. Dez 2012 12:00 (UTC)
Oft habe ich aber dann das Gefühl, das ist eher Prahl als Thiel, auch im TV
Hmmmmm, das kann natürlich schon sein, dass da der Prahl durchschimmert! :D Aber egal, ich find's schön, wenn er nicht ganz so stur ist.

Deine Geschichte finde ich trotzdem sehr gut !
Da freue ich mich!!! :D
cricri_72
29. Dez 2012 17:25 (UTC)
Ach, schön, so ein versöhnliches Ende. Ich hatte ja schon damit gerechnet, daß Boerne ihren Geburtstag nicht wirklich vergessen hat, aber es hat mich wirklich nicht gestört, das auch zu lesen :)

Manchmal tat so ein wenig Türenschlagen der Seele einfach gut.
Wohl wahr und ... autsch :( Du bist echt fies ... ;)

„Ganz ehrlich, ich kann diesen Satz nicht mehr hören!“
Man kann ihn verstehen ... Ein Glück, daß das rechtsmedizinische Institut über reichlich Kühlelemente verfügt ;)

„Wenn Sie mir etwas helfen, kann ich hüpfen“,
Das hätte ich ja gerne gesehen :) - aber Boernes Idee ist besser.

„Nichts da, zuerst der Fuß, dann die Hand.“
Da zeigt sich der echte Gentleman.

„Und mach‘ eine Schleife dran, sie hat heute Geburtstag!“
*snicker*

Er nahm wieder Platz, legte mit einem leisen Ächzen seinen verletzten Arm um ihre Schulter und zog sie ein wenig an sich. „Wir wollten Sie überraschen, mit Ihnen über den Weihnachtsmarkt bummeln, einen Glühwein trinken… und danach schön essen gehen.“
Ein sehr schöner Moment und ein sehr schönes Bild dazu.

Das schreit doch förmlich nach einem Pizzsaservice.
In Momenten wie diesen geht nichts über einen pragmatischen Thiel :)

„Unterstehen Sie sich! Das ist ein Châte[au]neuf-du-Pape! Und wagen Sie es vor allen Dingen nicht, Alberich hier etwas Heißes zu trinken in die Hand zu geben!“
Mein absoluter Lieblingssatz! Man kann es Boerne wirklich nicht verdenken ...

Zu guter letzt ... "Dornröschen" ... *grin*
baggeli
29. Dez 2012 18:16 (UTC)
Natürlich vergisst er den Geburtstag nicht. Damit würde ich ihn doch nie durchkommen lassen.

Manchmal tat so ein wenig Türenschlagen der Seele einfach gut.
Wohl wahr und ... autsch :( Du bist echt fies ... ;)

Alles schon dagewesen...

Ein sehr schöner Moment und ein sehr schönes Bild dazu.
Da sind auch wieder alle Boerne/Haller-Pferde mit mir durchgegangen. :D

Hach, ich liebe die beiden, ich kann mir nicht helfen. Die haben mir auch im letzten Tatort wieder gut gefallen; wobei mir persönlich der ganze letzte Tatort gut gefallen hat, eben auch, wie Boerne und Thiel miteinander umgegangen sind.
( 6 Kommentare — Kommentar hinterlassen )

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