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Bingo-Prompt 5, Karte 2

Titel: Licht - Kapitel 14
Prompt:
Regenbogen
Genre Angst, Krimi, h/c
Zusammenfassung: Er nahm den Pokal in die Hand und starrte versonnen auf das Licht, das sich wirklich wundervoll in dem prismaartig geschliffenen Glasfuß der Trophäe brach. Je nachdem, wie er sie drehte, konnte er alle Farben des Regenbogens darin erkennen.
Anmerkungen: Da habe ich den Regenbogen doch glatt ein zweites Mal bekommen. Das ist ein Zeichen...
Wörter: 16700

A.N.: Wer möchte, dass diese Story einfach, ruhig und gut endet, der möge nicht mehr weiterlesen, sondern sich die letzten zwei Sätze des letzten Kapitels wegdenken und sich vorstellen, dass Thiel Diebeck ein Geständnis abgerungen hat und Boerne ruck-zuck auf freiem Fuß war. Und sie lebten glücklich... ihr kennt den Text.

Aber ich hatte die Geschichte von der ersten Minute an anders im Kopf. Einfach und ruhig passt für mich nicht zum Regenbogen.
Über jeden, der den Weg noch weiter mitgehen will, freue ich mich.
Doch seid hiermit gewarnt, ich tobe mich voll aus.



Der Staatsanwältin war innerhalb von zwei Sekunden sämtliche Farbe aus dem Gesicht gewichen. Thiels Magen krampfte sich zusammen, als er sie so sah, den Blick wie versteinert auf den Boden gerichtet, das Mobiltelefon ans Ohr gepresst.
Endlich ergriff sie das Wort.

„Wie kann das sein? Wie lange hat er da gelegen, bevor ihr ihn gefunden habt?“ Sie fuhr sich mit einer zittrigen Hand durch die Haare, als sie weiter zuhörte. „Großer Gott. Wohin bringen sie ihn?... … Ja. Danke.“

Als sie das Telefon herunternahm und endlich aufblickte, sah er Bestürzung in ihren Augen. „Boerne... die Wächter haben ihn bewusstlos aufgefunden.“ Sie sprach tonlos, fast mechanisch. „Neuhaus spricht von schweren Kopf- und Brustkorbverletzungen. Er ist gerade auf dem Weg in die Uniklinik.“

Entsetzt schloss Thiel für einen Moment die Augen. Das konnte nicht sein. Nicht jetzt.


„Ich muss sofort hin.“ Jaschke war schon an der Tür.
Thiel wirbelte herum. „Nadeshda, Sie fahren ihn. Blaulicht an!“ Seine Assistentin nickte wortlos und rannte dann hinter dem Professor her.

Als er sich wieder zurückdrehte, starrte Frau Klemm ihn wie betäubt an. Sie wirkte erschüttert, sprach so leise, dass er sie kaum verstehen konnte. „Er hat aufgehört zu atmen, kurz nachdem sie ihn gefunden haben. Es ist Neuhaus nur unter Schwierigkeiten gelungen, seinen Kreislauf aufrechtzuerhalten, bis der Rettungsdienst eingetroffen ist.“

Es dauerte eine Sekunde, bis Thiel wirklich verstand, was sie da gerade gesagt hatte. Aber als ihre Worte eingesunken waren, regte sich in ihm der kaum zu beherrschende Drang, zu schreien oder irgendetwas mit Gewalt durch den Raum zu werfen. Fassungslos fuhr er herum, wusste kaum, wohin mit sich; doch dann blieb sein Blick an der leichenblassen Frau Haller hängen, die wie verloren in ihrem Stuhl saß, während ihr stille Tränen über das Gesicht rannen. Und in dem Moment wurde ihm klar, dass auszurasten ihn nicht weiterbringen würde.
Er hatte Wichtigeres zu tun.


Mit drei schnellen Schritten war er bei ihr, hockte sich vor sie und fasste sie an beiden Oberarmen. "Ich werde mir jetzt Diebeck holen und lasse seinen Mercedes umgehend ins Labor bringen.“ Er sprach so eindringlich, wie er nur konnte. „Ich muss wissen, ob er die Frau aus Boernes Wohnung darin transportiert hat. Wenn Sie Blutspuren von ihr im Fahrzeuginneren finden, kann keine Lüge der Welt ihm noch helfen, Sie müssen den Wagen untersuchen. Schaffen Sie das?“
Sie blickte auf und nickte nur stumm.
Thiel drückte noch einmal ermutigend ihre Arme, bevor er sie losließ und sich wieder aufrichtete. „Soll ich meinen Vater anrufen, damit er sie abholt?“
Sie rutschte vom Stuhl und straffte sich. „Nein, nicht nötig. Ich schaffe das.“ Ihre Stimme war leise und zittrig, aber wirkte jetzt etwas gefasster und vor allen Dingen entschlossen.

„Thiel. Frau Haller. Jemand anders kann das übernehmen, fahren Sie ins Krankenhaus.“ Die Staatsanwältin klang müde.
Thiel wusste selber nicht, woher seine tödliche Ruhe kam, als er sich zu ihr drehte. „Nein, die Warterei dort würde mich wahnsinnig machen. Ich kümmere mich um Diebeck. Das Einzige, was ich für Boerne im Moment tun kann, ist, seinen Namen reinzuwaschen.“ Die Rechtsmedizinerin nickte nur bestätigend.
Frau Klemm sah ihn eine Weile reglos an und stand dann langsam auf. „Ich komme mit.“



Frau Haller hatte mit ihrer Vermutung Recht gehabt, sie fanden Professor Diebeck auf dem Schießstand seines Schützenvereins.
Er nahm von der Welt um ihn herum nichts wahr, trug Schutzkopfhörer und feuerte mit einer Pistole Schuss um Schuss auf eine Zielscheibe. Jeder Schuss war ein Treffer, er wusste definitiv genau, was er tat.
So genau, wie er gewusst hatte, wie er alle Spuren legen musste, um Boernes Leben von jetzt auf gleich in einen Alptraum zu verwandeln.


In dem Moment, in dem er sich vom Schießstand wegdrehte und Thiel und Frau Klemm unmittelbar vor sich stehen sah, erbleichte er bis in die Haarspitzen.
Thiel stand an die Wand gelehnt, die Hände in den Jackentaschen vergraben. „Wir würden gerne mit Ihnen reden. Über die Nacht vor gut drei Monaten, in der Professor Boerne verhaftet wurde.“
Diebeck sagte keinen Ton.



Einige Stunden später brach Thiel seine rastlose Wanderung ab, sank mit dem Rücken an die Wand des kleinen Verhörraums und rieb sich das Gesicht. Er war erschöpft, körperlich und emotional.

In seinem Hinterkopf kreisten die Gedanken ohne Pause um Boerne. Er hatte noch keine Informationen aus dem Krankenhaus bekommen, wusste nicht wie es ihm ging.
Die erzwungene, nahezu unheimliche Ruhe, die ihn durch die letzten Stunden getragen hatte, hatte er jetzt zum Schluss beim besten Willen nicht mehr aufrechterhalten können. Sie war inzwischen zwei gänzlich anderen Emotionen gewichen; Ekel, unglaublichem Ekel vor einem Mann, der ohne mit der Wimper zu zucken bereit gewesen war, ein Menschenleben zu opfern, um ein weiteres zu zerstören - und Angst; Angst um seinen Kollegen, die mehr und mehr Besitz von ihm ergriff.


Diebeck hatte geschwiegen. Hatte sich nicht gerührt und keine Miene verzogen, so lange, bis Thiel darüber informiert wurde, dass Frau Haller Blutspuren der jungen Frau im Mercedes hatte nachweisen können. Blutspuren und Fragmente ihrer Fingernägel, die abgesplittert waren, als sie sich vor lauer Pein an der Kofferraummatte festgekrallt hatte.


Als er Diebeck damit konfrontiert hatte, hatte er endlich sein Schweigen gebrochen. Kalt und völlig unbeteiligt hatte er den Ablauf und die Gründe seiner Tat geschildert. Thiel war regelrecht übel davon geworden, er musste mit sich kämpfen, nicht die Fassung zu verlieren.

Diebeck redete immer noch monoton vor sich hin, als ein leises Klopfen an der verspiegelten Fensterscheibe Thiel aufblicken ließ. Er musste einmal tief durchatmen, bevor er die Kraft fand, sich zu straffen und dann den Verhörraum zu verlassen.


Im Vorzimmer standen Nadeshda und Frau Klemm. Seine Assistentin reichte ihm einen Becher mit Wasser, den er dankbar annahm, während die Staatsanwältin ihn besorgt ansah. „Thiel, es reicht jetzt. Sie haben ein umfassendes Geständnis aus ihm herausgebracht, er ist erledigt. Sie werden jetzt heimfahren.“

Doch Thiel schüttelte abwehrend den Kopf. „Ich fahre nicht nach Hause, bevor ich nicht weiß, wie es Boerne geht.“
In dieser Sekunde ergriff Nadeshda das Wort. „Jaschke hat vor zwei Minuten angerufen, deshalb haben wir Sie rausgeholt.“
Als er ihren Gesichtsausdruck sah, wurde Thiel ganz kalt. „Was ist mit ihm?“ Er flüsterte nur, seine Stimme versagte ihm mit einem Mal den Dienst.

„Er ist auf der Intensivstation, sie haben ihn ins Koma gelegt. Er hat einen Schädelbruch davongetragen, aber noch schlimmer sind die Verletzungen an der Lunge.“ Nadeshda schluckte hörbar, bevor sie weitersprach. „Bruchstücke von zwei zersplitterten Rippen haben sich hineingebohrt, ein Lungenflügel ist dabei kollabiert und es kam zu starken Blutungen im Brustraum. Er ist in einen Schock gerutscht, deshalb der Atemstillstand. Zum Glück hat Dr. Neuhaus ihn stabilisieren können, bis der Krankenwagen kam.“

Bei diesem Schwall von Informationen hatte Thiel das Gefühl, der Boden unter seinen Füßen würde wanken. Unauffällig stützte er sich an der Wand ab, während Nadeshda leise abschloss: „Sie haben ihn operiert um die Blutungen zu stillen und irgendeine Drainage eingesetzt, damit die Lunge sich wieder entfalten kann. Es geht ihm nicht gut, aber Jaschke denkt, dass er sich erholen wird.“

„Mein Gott, warum musste das noch passieren, so kurz bevor wir ihn da rausholen konnten?“ Thiel fühlte sich so ausgelaugt wie nie zuvor in seinem Leben, als er sich mit beiden Händen durch die Haare fuhr. „Sowas darf doch nicht sein.“ Für die Dauer einiger zittriger Atemzüge schloss er die Augen.

Er wehrte sich nicht, als Nadeshda seinen Arm umfasste und ihn in sein Büro dirigierte, registrierte etwas abwesend, dass die großgewachsene Staatsanwältin ihnen schweigend folgte.
Die letzten Wochen waren so anstrengend gewesen, dass er einfach nicht mehr konnte. Überstunden ohne Ende, kaum Schlaf, und speziell heute dieses auf und ab der Gefühle… am Nachmittag die plötzliche Hoffnung, dass sich alles zum Guten wenden würde; der Zorn, als sich herauskristallisierte, wer Boerne das angetan hatte und dann, als sie dachten, dass nun endlich alles gut werden würde, der Horror über diesen neuen, lebensbedrohlichen Angriff.


Er war zu müde, zu protestieren, als die Staatsanwältin Nadeshda über seinen Kopf hinweg damit beauftragte, ihn heimzufahren. Er war zu müde, sich zu wehren, als Nadeshda ihm in seine Jacke half und ihn mit nach unten zum Auto nahm. Erst als er schon im Wagen saß, kam ein Fünkchen Leben zurück. „Ich will nicht nach Hause. Ich will in die Uniklinik, ich muss nach ihm sehen.“ Er schluckte, bevor er fast gegen seinen Willen flüsterte „Er soll wissen, dass er nicht mehr allein ist. Er war im Gefängnis viel zu lange auf sich allein gestellt.“

Nadeshda drehte sich ihm zu und legte eine Hand auf seinen Arm; in ihren Augen sah er Verständnis. „Er ist nicht allein. Frau Haller ist in die Klinik gefahren, gleich nachdem sie die Untersuchungen an Diebecks Wagen abgeschlossen hatte. Sie sitzt an seinem Bett, seit er aus dem OP gekommen ist. Und sie wird sich dort für den Rest der Nacht nicht wegbewegen, das hat sie Jaschke unmissverständlich zu verstehen gegeben.“ Sie schmunzelte müde, als sie hinzufügte: „Wobei er nie vorhatte, sie zu verscheuchen. Er will selber nicht, dass der Professor im Moment allein ist.“
Sie drückte seinen Arm. „Bitte Chef, legen Sie sich hin. Er ist gut versorgt. Sorgen Sie jetzt auch etwas für sich. Sie schlafen doch fast im Stehen ein.“

Daraufhin schnaubte er leise. „Als ob es Ihnen viel besser gehen würde.“
Jetzt lächelte Nadeshda ein wenig. „Ich habe nicht gesagt, dass es mir besser geht. Ich möchte auch nach Hause.“
Thiel sah sie noch einen Moment an und dann nickte er.

Als er ein paar Minuten später in seine Wohnung trat, schaffte er es kaum noch, Schuhe und Jeans auszuziehen, bevor er auf dem Bett zusammenbrach und schlief.



Kapitel 1 - Kapitel 2 - Kapitel 3 - Kapitel 4 - Kapitel 5 - Kapitel 6 - Kapitel 7 - Kapitel 8 - Kapitel 9 - Kapitel 10 - Kapitel 11 - Kapitel 12 - Kapitel 13 - Kapitel 14 - Kapitel 15 - Epilog

Comments

( 13 Kommentare — Kommentar hinterlassen )
cricri_72
18. Jan 2013 06:20 (UTC)
Du hast uns gewarnt ... ich habe natürlich trotzdem weitergelesen :( Aber noch ist er nicht tot :) Die Hoffnung stirbt zuletzt ...

Sehr dramatisch, dieses Kapitel. Aber ich finde die Geschichte mit Diebeck immer noch ziemlich gelungen ich hatte mir am Anfang schon überlegt, ob er wohl jahrelang auf Rache gesonnen hat.

Aber von dem allen mal abgesehen: Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag! Ich hoffe, Du hast einen schönen Tag und kommst auch zum Feiern (oder morgen, fällt ja günstig fast aufs Wochenende) und vielleicht schaffe ich noch eine Geburtstagsgeschichte, mir schwirrt da was im Kopf rum ... allerdings wird es ein langer Arbeitstag, vielleicht kommt es auch nachtäglich - ich will nicht zu viel versprechen ;).
baggeli
18. Jan 2013 07:45 (UTC)
Du hast uns gewarnt
Sicher ist sicher!

ich habe natürlich trotzdem weitergelesen
Da hatte ich drauf gehofft :o)

Aber noch ist er nicht tot :)
Absolut korrekt beobachtet! xD

Sehr dramatisch, dieses Kapitel
Ja, ich sag ja, ich hab' mir bei der Warnung durchaus was gedacht.
Wenn die Pferde mal wieder durchgehen...

Aber ich finde die Geschichte mit Diebeck immer noch ziemlich gelungen
Gut, wenn sie dir nicht völlig daneben erscheint. Ich hab's leider nicht so mit Krimi

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!
DANKE!!! :D :D :D

Ich hoffe, Du hast einen schönen Tag und kommst auch zum Feiern
Naja, Familie und Freunde kommen am Sonntagnachmittag zu Kaffee bis einschließlich Abendessen, das ist immer nett. Samstag passt es nicht, weil unser Kindergarten ein Musical aufführt, wo natürlich 50% meiner Gäste dann auch hin müssen. Wäre eine recht kleine Feier, deshalb habe ich es auf Sonntag geschoben. ;o)
Aber heute Abend wollen mein Mann und die beiden Kleinen mich zum Essen ausführen. :D


joslj
18. Jan 2013 08:08 (UTC)
Puuh, noch lebt er. Hoffentlich bleibt es auch so! Jedenfalls ist die Stimmung zum Ende hin etwas ruhiger. Oder auch nur erschöpfter. Nicht so ein "böser" Cliffhanger wie gestern. Toll, wie du in so kurzen Kapiteln solche gefühlsmäßigen Achterbahnfahrten zustande bekommst.

Schön, dass Nadeshda diesmal mehr Text hatte, du hast sie gut getroffen. Bei der Beschreibung von Boernes Verletzungen kann ich sie regelrecht hören. StA Klemm ist auch sehr IC, ich mag sie sowieso sehr gern, auch wenn sie manchmal sehr arrogant rüberkommt. Und Thiel ist sowieso klasse, diese kalte Wut und gleichzeitig die gefährliche Emotionslosigkeit: "Das Einzige, was ich für Boerne im Moment tun kann, ist, seinen Namen reinzuwaschen.“ Das erinnert mich sehr an Wolfsstunde. Ich kann mich nur wiederholen: klasse Geschichte!

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag und eine schöne Feier!

Edited at 2013-01-18 08:10 (UTC)
baggeli
18. Jan 2013 08:21 (UTC)
Oder auch nur erschöpfter
Ja, ich denke, das trifft es gut. Speziell bei Thiel

Toll, wie du in so kurzen Kapiteln solche gefühlsmäßigen Achterbahnfahrten zustande bekommst.
Freut mich, wenn dir das gefällt. Längere Kapitel gehen halt nicht am Tag, man hat ja noch ein normales Leben. ;o)

StA Klemm ist auch sehr IC, ich mag sie sowieso sehr gern, auch wenn sie manchmal sehr arrogant rüberkommt.
Echt, ist sie mir so arrogant geraten? Das war nicht beabsichtigt. Muss ich demnächst mit etwas Abstand noch mal drüberlesen.

Und Thiel ist sowieso klasse, diese kalte Wut und gleichzeitig die gefährliche Emotionslosigkeit
Keine Ahnung, ob das nicht alles zu ooc ist. Aber ich persönlich glaube (bzw. hoffe?) dass er sich der ganzen Sache dementsprechend annehmen würde, ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ihm das alles egal wäre.

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag und eine schöne Feier!
Vielen vielen Dank!! *freu*
joslj
18. Jan 2013 08:38 (UTC)
ist sie mir so arrogant geraten?
Bei dir ist sie nicht arrogant, aber im TV kann sie das manchmal schon ganz gut. Ein bisschen wie bei dir im dritten? Kapitel, als sie Thiel zurechtweist, er solle sich nicht um den Boerne-Fall kümmern. Sie tut ja selbst, was sie kann, um zu helfen, aber sie zeigt es eben nicht. Vllt. ist arrogant das falsche Wort; ungerührt? gefühllos ? hartherzig ? wenig verständnisvoll ? Mir fehlt da gerade das Vokabular...

Längere Kapitel gehen halt nicht am Tag,
Ich finde es schon genial, dass du so regelmäßig postest. Da komme ich ja kaum hinterher mit dem Kommentieren. Und die Kapitellänge gefällt mir gut, jedes Kapitel fügt ein Puzzleteilchen hinzu und es ist spannend so. Am Ende werde ich wohl die ganze Geschichte nochmal am Stück lesen, nur um zu sehen, wie sie dann wirkt. Weißt du schon ungefähr, wieviele Kapitel noch kommen werden ?

Edited at 2013-01-18 08:39 (UTC)
baggeli
18. Jan 2013 08:42 (UTC)
Bei dir ist sie nicht arrogant
Ach so, dann ist es ja gut. Ich habe mich schon gewundert, weil ich diesmal versucht hatte, mich zurückzunehmen. Hab sie ja kürzlich in einer anderen Geschichte ziemlich abgewatscht. ;D

Weißt du schon ungefähr, wieviele Kapitel noch kommen werden ?
Ja, noch eines und dann der Epilog. Ihr habt es bald geschafft. Und ich auch. *lol*
joslj
18. Jan 2013 08:45 (UTC)
noch eines und dann der Epilog.
Och, schade, von mir aus könntest du noch ein paar Wochen weiterschreiben. Was soll ich denn dann beim Frühstück lesen ?
baggeli
18. Jan 2013 11:21 (UTC)
Na, dann sollte ich mir beizeiten einen neuen Plot ausdenken, was?
War'n Joke.
Ich komm im Moment bei dem Schnee nicht zum Radfahren, da bleiben die Ideen auf der Strecke.
baggeli
26. Jan 2013 12:22 (UTC)
Duuuuu? Hab' ich dich vertrieben?
Ich kann mir denken, dass das Ende dir nicht zugesagt hat, du hast es ja nicht mit h/c.
Trotzdem hätte mich interessiert, was du zu sagen hast. Du kannst auch ruhig schimpfen, da kann ich wohl mit leben! Wenn es eine begründete Kritik ist, ist sie immer hilfreich.
Ich dachte, ich frag' einfach mal.
joslj
26. Jan 2013 21:02 (UTC)
Duuuuu? Hab' ich dich vertrieben?
Nee, natürlich nicht ! Aber RL war in der letzten Woche ... unreal. Ich war so gut wie garnicht (privat) online. Jetzt hab ich endlich wieder Zeit, aber geh erst mal schlafen. Lese dann morgen oder Montag - der Feed ist ja voll :-)
baggeli
26. Jan 2013 21:08 (UTC)
Aber RL war in der letzten Woche ... unreal
Ich hoffe, es war nichts schlechtes... der Mist hier reicht mir gerade, da drücke ich mal die Daumen, dass du nicht ähnliches mitmachst.

Jetzt hab ich endlich wieder Zeit, aber geh erst mal schlafen. Lese dann morgen oder Montag - der Feed ist ja voll :-)
Lass dir Zeit, so war das nicht gemeint. Ich hatte mich nur gewundert, weil du tapfer durchgehalten hast und auf einmal war Funkstille.
Wobei ich durchaus verstehen kann, wenn die letzten Kapitel dir nicht zusagen! Ich habe es ja mehrfach betont, ich habe alles gegeben.
Schlaf gut!
joslj
2. Feb 2013 21:36 (UTC)
Nach dem Stress vorletzte Woche habe ich mir natürlich auch noch was eingefangen und liege seit 5 Tagen flach. Wenn ich wieder fit bin, kommentiere ich auch wieder !
Ich finde das Ende von "Licht" übrigens sehr gut, die ganze Geschichte ist dir gut gelungen. Unglaublich, dass du sie so von Tag zu Tag geschrieben hast, sie ist sehr "aus einem Guss".
Mehr später ...
baggeli
2. Feb 2013 21:40 (UTC)
Hier geht auch die Grippe rum.
Mensch, gute Besserung!!

...sie ist sehr "aus einem Guss"
Ich habe mir wirklich viel Mühe damit gegeben, dass es nicht zu 'abgehackt' rüberkommt. Schön, wenn das auch so rüberkommt, ich habe alles immer unzählige Male gelesen um zu sehen, dass es fließt.

Ich freue mich, bald noch mal von dir zu hören!
( 13 Kommentare — Kommentar hinterlassen )

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