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Story: 48 Stunden - Teaser

Ich war Radfahren, ich habe eine Idee.

Ob die Geschichte irgendwann fertig wird? Keine Ahnung, jedoch hoffe ich, ja. Bis jetzt habe ich allerdings nur diese 400 Wörter.
Wenn ich weiterschreibe, wird es länger dauern. Tägliche Updates wird RL auf keinen Fall zulassen.
(Abgesehen davon kann natürlich gut sein, dass ihr nach diesem kurzen Text sagt: interessiert mich nicht die Bohne, bleib mir vom Hals.)
Egal, genug gesabbelt.

Titel: 48 Stunden
Genre: Freundschaft, Krimi
Zusammenfassung: Es hätte ein schönes Wochenende in Hamburg werden sollen. Doch es war der Beginn eines Alptraums.
Wörter: 400


Trotz der relativ frühen Stunde tobte auf dem Münsteraner Hauptbahnhof bereits das Leben.
Hauptkommissar Thiel war nur einer von vielen Fahrgästen, die auf Gleis zwölf den IC Richtung Hamburg erwarteten.

Entspannt an die Glaswand des ziemlich verkommenen Wartehäuschens gelehnt, trank Thiel genüsslich einen Schluck Kaffee und beobachtete das Gewusel um sich herum. Viele Reisende mit Koffern eilten über den Bahnsteig, ihrem aufgeregten oder teilweise auch angestrengten Gesichtsausdruck nach zu urteilen befanden sie sich auf dem Weg in den Urlaub. Immerhin hatten am Tag zuvor die Sommerferien begonnen.
Auch waren einige Familien mit Kindern präsent. Die Kleinen sorgten für den größten Lärm und durch ihr aufgeregtes Umhergehüpfe erschien der Bahnsteig noch unruhiger als ohnehin schon.
Ebenso leicht zu identifizieren waren die schlicht entnervten Pendler, die sich sicher den normalen, alltäglichen Trubel zurückwünschten und wenig Lust verspürten, die ohnehin zahlenmäßig nicht ausreichenden Sitzplätze mit Horden von Touristen zu teilen.


Thiel selbst hatte leider keinen längeren Urlaub vor sich und dementsprechend auch nur wenig Gepäck dabei. Er würde für zwei Nächte bei einem alten Kumpel unterkommen und sich mit ihm zusammen am Sonntag vor der Heimreise das sicherlich ultimativ geniale Freundschaftsspiel St. Pauli gegen Bayern München ansehen.
Es war entschieden zu lange her, seit er das letzte Mal am Millerntor gewesen war. Seit Wochen freute er sich auf diese Partie, hatte die Tickets schon vor Ewigkeiten besorgt.


Thiel hatte gerade den letzten Schluck Kaffee getrunken, als sein Handy zu klingeln begann. Wer wollte ihn denn um diese Uhrzeit erreichen? Leicht mürrisch fischte er das Mobiltelefon aus der Jacke und las stirnrunzelnd den Namen seiner Assistentin im Display.

Spontan entschied er, das Telefon einfach wieder in die Tasche zu stecken. Immerhin war das seit Ewigkeiten sein erstes langes Wochenende und das halbe Präsidium wusste darüber Bescheid. So wenig redselig er sonst sein mochte, in diesem Fall hatte er voller Vorfreude ziemlich vielen, vorzugsweise fußballbegeisterten Kollegen von seinem geplanten Trip erzählt. Sollten sich die anderen kümmern, er hatte frei.



Aus einem Grund, den er selber im Nachhinein nicht benennen konnte, nahm er das Gespräch ganz gegen seinen Willen an.


Wochen später noch fragte er sich, was passiert wäre, wenn er das Telefon in der Tasche gelassen hätte. Wie die Dinge sich entwickelt hätten, wenn ein Kollege sich um den Fall hätte kümmern müssen.
Ob dieser Alptraum ihnen allen erspart geblieben wäre.
Oder ob es noch mehr Tote gegeben hätte.

Doch darauf konnte ihm niemand eine Antwort geben.


t.b.c.?

Comments

baggeli
8. Feb 2013 09:18 (UTC)
Ich werde mich drangeben, ich verspreche es.
Und spätestens wenn das Spiel released ist und die nicht gleich eine neue Idee haben, mit der sie weitermachen wollen, habe ich mit meiner Malerei etwas Ruhe. :D

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