?

Log in

No account? Create an account

zurück | vor

Story: 48 Stunden - Kapitel 12

Titel: 48 Stunden
Genre: Freundschaft, Krimi, Angst
Zusammenfassung: Es hätte ein schönes Wochenende in Hamburg werden sollen. Doch es war der Beginn eines Alptraums.
A.N.: Ich glaube, dies Kapitel ist irgendwie so, wie ich seit gestern abend bin; nichts halbes und nichts ganzes. Mein Kopf fühlt sich an, als wäre er doppelt vorhanden, einer allein kann gar nicht so wehtun; der Rest von mir scheint dagegen irgendwie größtenteils verschwunden zu sein, auch die Hirnwindungen. *sigh*
Deshalb hier mit ziemlicher Verspätung Kapitel 12.
Wörter: 15700


Die Fahrt zum Krankenhaus dauerte nicht sehr lange und schon nach einer Viertelstunde war Thiel in der Notaufnahme gelandet.
Im Untersuchungsraum wurde er nochmals schnell und gewissenhaft von einem jungen Arzt durchgecheckt, der dann bestätigte, was Thiel ohnehin schon wusste; sein Arm hatte bei dem Unglück am meisten abbekommen.

Die Kopfwunde war schon im Krankenwagen gereinigt und mit einem Pflaster versehen worden, die unzähligen kleinen Prellungen und Schürfwunden dagegen benötigten keine besondere Behandlung.
Thiel fühlte sich allerdings minimal überfordert, als eine burschikose Krankenschwester ihm den Weg zur Röntgenabteilung beschrieb, ihm auftrug, mit den entwickelten Bildern zurück in die Notaufnahme zu kommen und ihn dann kurzerhand durch eine große Schiebetür auf den Flur schob. Für einen Moment wusste er nicht einmal, ob er nach rechts oder links gehen sollte  und war regelrecht erleichtert, als in dem Augenblick Boerne um die Ecke bog.
Der Professor warf nur einen Blick auf die Zettelsammlung in seiner Hand, fasste ihn am Ellbogen und führte ihn in die richtige Richtung, scheinbar völlig immun gegen die vielen, verwunderten Blicke, die sie, verdreckt und blutig wie sie waren, auf sich zogen.


Es dauerte eine gute Stunde, bis Thiel mit einer Gipsschiene am Arm, einem Schmerzmittel in der Tasche und einem ziemlichen Brummschädel unbeholfen in Boernes Auto kletterte. Der Gips nervte ihn schon, als er in einer unbewussten Bewegung mit der linken Hand zum Anschnallgurt greifen wollte; unverrichteter Dinge musste er den Arm wieder sinken lassen und versuchte dann, mit rechts nach oben über seine Schulter zu greifen und irgendwie den Gurt herunterzuziehen, aber durch die schmerzhaften Prellungen, die er sich eingehandelt hatte, fiel ihm auch diese Bewegung schwer und ihm entfuhr ein frustrierter Fluch.
Mit einem unterdrückten Ächzen beugte Boerne sich zur Seite und schnallte ihn an, dann startete er den Wagen.
Dankbar lehnte Thiel sich in den weichen Sitz zurück und ließ müde die Augen zufallen.


Sie waren fast daheim angekommen, als Thiel mit einem Male auffiel, dass der Professor das völlig falsche Ziel angesteuert hatte. „Kacke Boerne, was soll ich denn hier? Ich muss doch mit Nadeshdas Eltern sprechen!“ Nicht nur seine Erschöpfung war schuld daran, dass er den Frust nicht aus seiner Stimme fernhalten konnte.

Völlig unbeeindruckt davon lenkte Boerne den Wagen in seine angestammte Parklücke vor dem Haus und musterte ihn dann für einen Moment völlig unbewegt, bevor er fragte: „Wollten Sie so zu Nadeshdas Eltern gehen? Die beiden hätten sich zu Tode erschreckt.“
Bevor Thiel zornig aufbegehren konnte, hob Boerne die Hand zum Zeichen, dass er noch nicht fertig war. „Ich habe mit Frau Klemm telefoniert, während Sie im Rettungswagen versorgt wurden. Sie hat diese Aufgabe übernommen, Nadeshdas Eltern sind informiert. Alle haben sich ziemlich über Ihren Unfall erschreckt, ich soll Ihnen von Gennadi und der Staatsanwältin ausrichten, dass Sie es langsam angehen lassen sollen.“
Thiel starrte ihn für einen Moment mit aufgerissenen Augen an. „Aber…“ Er wusste nicht, was er eigentlich sagen wollte, also klappte er den Mund wieder zu.
Boerne seufzte. „Thiel, wann werden Sie begreifen, dass Sie diese Last nicht allein tragen müssen? Es gibt Menschen, die Ihnen helfen wollen.“


Damit stieg er aus, umrundete den Wagen und öffnete ihm die Tür. „Es sind unzählige Kollegen im Einsatz, die nach dem Flüchtigen suchen. Eine Hundertschaft nimmt die Schrebergartensiedlungen unter die Lupe, es gibt Straßenkontrollen. Aber das ist alles nichts, wobei Sie in Ihrem Zustand in diesem Moment mithelfen können. Sie werden sich jetzt umziehen und etwas essen. Dabei können wir überlegen, wie wir weiter vorgehen.“
Boernes Gesichtsausdruck machte deutlich, dass er keinen Widerspruch duldete. Und sogar Thiel musste zugeben, dass er in der völlig verschmutzen Jeans und dem blutigen, zerrissenen Poloshirt kaum weiter herumlaufen konnte. Hunger verspürte er zwar nicht wirklich, doch seine Kehle war inzwischen ganz ausgetrocknet. Einen Schluck Kaffee sollte er nehmen; und vielleicht ein Schmerzmittel. Langsam aber sicher begann das Klopfen in seinem Arm und in seinem Kopf wieder zuzunehmen.


Es war etwas umständlich, sich mit nur einer Hand zu waschen und umziehen zu müssen, aber Thiel schaffte es letztendlich ganz gut. Als er nach einer Weile aus dem Bad zurückkehrte, ließ er sich mit einem Seufzen auf einen Küchenstuhl fallen. Auf dem Tisch vor ihm standen eine dampfende Tasse Kaffee und ein paar belegte Brote; Boerne war allerdings nicht in Sicht.
Zwei Minuten später wurde die Tür jedoch aufgerissen und der Professor stürmte in Thiels Wohnung. Er hatte offensichtlich geduscht und seinen verdreckten Anzug gegen eine saubere Hose und ein frisches Hemd getauscht. Doch irgendwie schien er mit dem Ankleiden nicht ganz fertig geworden zu sein - die Manschetten waren noch offen, ebenso der oberste Hemdknopf, die Krawatte hing locker darunter und eine Anzugjacke hatte er gar nicht dabei. Doch all das nahm Thiel gar nicht wirklich wahr; er starrte nur erschreckt in Boernes bleiche, versteinerte Miene - und in seinem Magen krampfte sich etwas zusammen.

Bevor er fragen konnte was passiert war, ergriff sein Kollege schon das Wort. „Trinken Sie einen Schluck und nehmen Sie ein Brot mit, wir müssen fahren.“
Da war ein leichtes Zittern in seiner Stimme, das Thiel einen Schauer über den Rücken jagte. „Wohin?“ fragte er tonlos, ohne sich zu regen. Seine Beine fühlten sich aus Angst auf einmal an, als seien sie aus Beton. Boerne machte einen Schritt auf ihn zu, fasste ihn unter dem Arm und zog ihn mehr oder weniger vom Stuhl. „Man hat Nadeshdas Wagen gefunden.“
Er hatte seinen Autoschlüssel schon in der Hand, als er Thiel durch den Flur schob. „Wo?“, brachte Thiel nur leise hervor, als Boerne die Wohnungstür hinter ihnen zuzog.
„Im Kanal.“
„Großer Gott.“ Die Panik, die er für einige Zeit unter Kontrolle gehalten hatte, begann wiederum mit Gewalt, Besitz von ihm zu ergreifen. „Was ist mit Nadeshda?“ Er flüsterte nur noch.

Boerne sah ihn kurz an, als sie die Treppe hinuntereilten, sein Gesichtsausdruck war gequält. „Ich weiß es nicht. Ein Passant hat den Notruf gewählt, die Feuerwehr aus Amelsbüren ist ausgerückt. Deshalb hat es eine Weile gedauert, bis die Infos bis zu uns durchgedrungen sind. Es ist die Rede davon…“ Er schluckte hörbar bevor er fortfuhr: „…der Passant sagt, dass er eine Person im Wasser gesichtet hat. Es sind Taucher im Einsatz, mehr weiß ich auch nicht.“

Thiel wurde es schwindelig bei diesen Worten und er wäre fast die letzten Stufen hinuntergestolpert; Boernes Hand schoss vor und verhinderte gerade so einen Sturz, dann fasste er Thiel an beiden Schultern. „Thiel, schaffen Sie das? Wir müssen da nicht hinfahren, es kann jemand Ihrer Kollegen übernehmen.“
Thiel lehnte sich für einen Moment an die Wand in seinem Rücken und fuhr sich mit der Hand durch die Haare. Dann blickte er auf. „Nein, ich muss dahin.“
Boerne fixierte ihn noch für eine Sekunde, dann nickte er und ließ ihn los. „Also gut.“



An die Fahrt zum Dortmund-Ems-Kanal konnte Thiel sich im Nachhinein nicht erinnern. Er war so in seinen Gedanken und seiner stetig ansteigenden Panik gefangen, dass er die Welt um sich herum völlig ausgeblendet hatte.
Erst als Boerne irgendwann das Auto zum Stehen brachte, schnappte er zurück in die Realität.


Zwei große Feuerwehrwagen standen am Ufer des Kanals, die blinkenden Blaulichter im hellen Sonnenschein kaum zu erkennen; mehrere Polizeiwagen und einen Kranwagen konnte Thiel erkennen, als er hastig ausstieg und auf die Absperrung zueilte. Zwei rote Gummiboote schwammen in der Mitte des Kanals, scheinbar waren noch Taucher im Wasser. Und dann sah er das Auto; den alten Passat, mit dem Nadeshda und er schon so oft unterwegs waren. Er hing hinten am Kranwagen, war scheinbar gerade erst aus dem Wasser gezogen worden. Die Fahrertür stand offen, es liefen noch Wasserrinnsale heraus.


Es war die Angst, die er nicht mehr zu beherrschen vermochte, die Thiel dazu brachte, loszurennen.
Es war die Decke, die neben dem Feuerwehrwagen über einer Gestalt ausgebreitet lag, die ihn zum Stehen brachte in der Sekunde, in der sein entsetzter Blick darauf fiel.
Es war die Hand, die darunter hervorschaute, die eine Welt zusammenbrechen ließ.

Es war Boerne, der ihn stützte, als er fassungslos auf die Knie sank.



Comments

( 18 Kommentare — Kommentar hinterlassen )
jolli87
19. Feb 2013 18:14 (UTC)
Du wirst doch nicht...du hast doch nicht etwa...:o
Nein, irgendwie glaub ich noch nicht so recht dran^^ Ich hab noch eine Idee, was da wirklich los sein könnte und hoffe, es ist auch so.
Armer Thiel, er tut mir so richtig leid. Ein Glück, dass Boerne ihm so zur Seite steht. Am schönsten fand ich als er sagt:„Thiel, wann werden Sie begreifen, dass Sie diese Last nicht allein tragen müssen? Es gibt Menschen, die Ihnen helfen wollen.“
Ich freu mich auf mehr :)
joslj
19. Feb 2013 20:15 (UTC)
Schönes icon, jolli !
baggeli
19. Feb 2013 20:22 (UTC)
Natürlich werde ich. Ich habe allerdings noch nicht, denn ich muss noch weiterschreiben - aber wohl erst morgen, heute bin ich echt nichts wert.

Ich hab noch eine Idee, was da wirklich los sein könnte und hoffe, es ist auch so.
Es würde mich durchaus interessieren, was du denkst.

Armer Thiel, er tut mir so richtig leid
Ja, ich weiß, Thiel ist immer der, der sich totarbeiten und totstrampeln muss bei mir. Aber er kann das einfach so gut, mit ihm kann man das machen.

Ich freu mich auf mehr :)
Kommt, demnächst. Hoffentlich morgen, ich kann es noch nicht sagen.
joslj
19. Feb 2013 20:40 (UTC)
Thiel ist immer der, der sich totarbeiten und totstrampeln muss bei mir.
Wenn du das "tot-" weglässt, bin ich einverstanden (obwohl Boerne bei dir ja auch schon ganz schön leiden musste); bei dir muss man sowas ja ernstnehmen ;-)

Edited at 2013-02-19 20:41 (UTC)
baggeli
19. Feb 2013 20:46 (UTC)
Ersetzen wir das "tot" durch "ab" - das macht dann abarbeiten bzw. (schöneres Wort) abrackern und abstrampeln.

Und zu Boerne bin ich doch nun wirklich harmlos gewesen. Ich hab ihn noch nie 12 Kapitel ganz gelassen. ;o)
joslj
19. Feb 2013 20:50 (UTC)
Mit dem "ab" kann ich leben :-)
Diesmal hast du Boerne ganz gelassen, vielen Dank dafür. Ich meinte, dass er ja in anderen Fanfics von Dir schon ganz schön leiden musste, da hat er das doch mal verdient.

Geht es dir jetzt etwas besser ?
baggeli
19. Feb 2013 20:54 (UTC)
Diesmal hast du Boerne ganz gelassen, vielen Dank dafür
Was soll ich sagen - wer die bisherigen Kapitel richtig gelesen hat, weiß Bescheid...

Ja, wird langsam besser. Aber wenn ich so lange so heftig Kopfweh hatte, bin ich noch einen halben Tag danach ganz matschig, das läuft mir echt nach
joslj
19. Feb 2013 21:03 (UTC)
Ja, ich ahne es, es ist noch nicht vorbei. Aber ich verdränge gerade alles noch ganz gut ... *pfeif*
cricri_72
19. Feb 2013 18:53 (UTC)
*fiep*

noch hoffe ich, daß es vielleicht ein anderes unschuldiges Opfer ist :(

Extrem spannend und man fühlt mit, v.a. mit Thiel natürlich. Zum Glück sind sie wenigstens zu zweit.

Ich hab' mir schon Sorgen gemacht ... gute Besserung!
baggeli
19. Feb 2013 20:26 (UTC)
*fiep*
*jaul* -> so saß ich heute im Zahnarztstuhl

Extrem spannend
Schön, wenn du das so empfindest, ich geb' mir Mühe. Aber so langsam nähert es sich dem Ende, dann ist Schluss damit

gute Besserung!
Danke, wird schon! Ist irgendwie nichts richtiges, nur der Kopf
joslj
19. Feb 2013 20:36 (UTC)
Wie du mir doppeltem Kopfweh noch solche Kapitel hinkriegst, weiß ich nicht, aber es ist klasse. Armer Thiel! Wie cricri bin ich sehr froh, dass er nicht allein ist (und durch die Slashbrille gesehen noch viel weniger :-)). Deine Kranken(haus)beschreibungen sind immer so wunderbar realistisch, das gibt dem Ganzen noch einen Extrakick (und tut irgendwie viel mehr weh, als wenn der Laie sowas beschreibt). Wie gesagt, armer Thiel.

Ich hoffe, dir geht es besser (wie cricri hatte ich schon befürchtet, dass bei Euch jmd. krank geworden ist). Alles Gute!

Edited at 2013-02-19 20:37 (UTC)
baggeli
19. Feb 2013 21:04 (UTC)
Armer Thiel! Wie cricri bin ich sehr froh, dass er nicht allein ist
Ich würde Thiel doch nie allein kämpfen lassen... bis jetzt zumindest. Einen seiner engsten Vertrauten hat er doch immer an der Seite

Deine Kranken(haus)beschreibungen sind immer so wunderbar realistisch
Das ist in diesem Fall nicht von der Schwesternseite aus beschrieben - mit gebrochenen Knochen durch ein Krankenhaus irren und die Röntgenabteilung suchen mussten meine Mutter und ich, als ich mir in der 5. Klasse den Fuß gebrochen habe.
(Und glaub' nicht, dass mir damals jemand einen Rollstuhl oder Gehilfen gegeben hätte - ich musste auf einem Bein hüpfen, durch das ganze Krankenhaus! Du willst dir nicht vorstellen, wie sich das anfühlt, wenn der gebrochene Fuß, den man krampfhaft in die Luft hält, bei jedem Sprung erschüttert wird?! Das werde ich NIE vergessen. Ich habe mich fast übergeben und SO geweint... ) Und einem Kind Schmerzmittel zu geben, wäre nie jemandem eingefallen... und muss ich erzählen, wie sich das anfühlt, wenn der gebrochene Fuß noch in die Schiene geschraubt wird, mit der man früher Aufnahmen gemacht hat, wenn man dachte, es liegt eine Bänderdehnung vor?

Zum Glück hat Thiel Boerne - der hätte sich zur Not gleich ohne zu fragen 'ne Trage oder ein Bett geschnappt
joslj
19. Feb 2013 21:29 (UTC)
Autsch, was für eine fiese Erinnerung, sowas bleibt hängen.
Ich habe mir noch nie was gebrochen, aber mein Ältester kann das ganz gut(Verstauchen und auch Brechen): Kahnbein, Elle, Speiche - nix Kompliziertes, aber wir kennen ne Menge Notaufnahmen, da er das gern im Urlaub macht @v@ Österr. Skigebiets-Hospitale kann ich empfehlen: perfekte Organisation, da stehst du bei nem glatten Bruch in der Hauptzeit (am Ende des Skitages) nach 45 Minuten wieder auf dem Parkplatz, schön geröntgt und gegipst, CD mit den Fotos und Unterlagen dabei, ebenso Schmerzmittel, Kontrolltermine nochmal dick auf den Gips gepinselt, Empfehlungen für den Schutz der Bruchstelle für den Skitag nach Gipsabnahme noch dazu (da sind wir natürlich längst abgereist)- perfekt, und muss ich trotzdem nicht haben... Aber zumindest haben wir keine derart neg. Erfahrungen gemacht, außer beim Röntgen, wo sich das Handgelenk dann doch nicht mehr so biegen ließ, dass man alle Knochen sehen konnte.


Edited at 2013-02-19 21:33 (UTC)
baggeli
19. Feb 2013 21:35 (UTC)
Die Zeiten, in der man derart negative Erfahrungen macht, sind auch hoffentlich vorbei. Meine Herren... mir würde sowas mit meinen Kindern so ja nie passieren, ich wäre die erste, die 'nen Rolli schnappt und was gegen die Schmerzen besorgen würde.. aber Mama damals war hilflos und natürlich unerfahren/unwissend.

Notaufnahme an sich muss man prinzipiell nie haben - aber ich denke, das macht jeder mal mit, sei es nun bei einem selbst oder den lieben Kleinen. Ich selber war als Jugendliche einige Male dort und mit meiner Großen auch schon ein paarmal da. Die Kleine muss noch - aber die ist so'ne olle Wutz, das ist nur ne Frage der Zeit. *augenroll*

Edit:
außer beim Röntgen, wo sich das Handgelenk dann doch nicht mehr so biegen ließ, dass man alle Knochen sehen konnte.
Glaub mir, ich weiß wie sich das anfühlt. Es war zwar der Fuß, aber gebrochene Knochen fürs Bild in Position biegen geht einfach echt nicht

Edited at 2013-02-19 21:36 (UTC)
joslj
19. Feb 2013 21:39 (UTC)
Ich selbst hab das mit der Notaufnahme bisher immer vermieden :-) Allerdings lauf ich dann auch 3 Wochen mit nem gebrochenen Zeh rum, weil der ja sicher nur verstaucht ist @v@ Und dann ist es eh egal ...
baggeli
19. Feb 2013 21:40 (UTC)
Autsch!! Aber nach drei Wochen machste tatsächlich nichts mehr dran, das steht mal fest...
iskandra
20. Feb 2013 01:33 (UTC)
Ich kann cricri nur zustimmen - *fiep* - mehr krieg ich grad auch nicht raus, ich habe gerade die letzten drei Kapitel am Stück gelesen (ich bin selbst noch etwas angeschlagen und hatte vorher nicht den Nerv, was zu lesen)...
Au weia. Das ist aber auch wirklich spannend (und gemein!) - ich bin noch ganz außer Atem von der Verfolgungsjagd, und dann gleich wieder eins auf die Mütze, erst wörtlich, dann, mit dem Fund des Autos, nochmal metaphorisch...da ist man froh, dass Thiel seinen Boerne dabei hat! Der hier wirklich toll rüberkommt als "Mann der Tat" - aber der arme Thiel... Ich hab zwar auch noch die klitzekleine Hoffnung, dass es nicht Nadeshda ist, aber auch vermutlich nur deswegen, weil ich mir die Szenen einfach nicht vorstellen will, wenn sie es *ist* und wenn jemand es ihren Eltern sagen muss. *fiiiiiep*

Und zum Thema lustige Geschichten aus der Notaufnahme: Ich bin in den 90ern mal bei einer gespielten Verfolgungsjagd im Wald im Galopp vom Pferd geflogen (ich muss da bei "Der Frauenflüsterer" jedesmal lachen, wenn Boerne vom Pferd fliegt-ich hatte ähnlich unpassende Klamotten damals an und bin vermutlich ähnlich elegant geflogen...*hämisch kicher*) und habe danach beim Röntgen in einem nicht namentlich zu nennenden Krankenhaus in Kassel das Grauen erlebt - ich hatte nur was an der Schulter, aber was, das war halt erst nicht klar-es tat höllisch weh, wenn ich auch nur einen Finger bewegt habe. Und da stand ich dann, nur mit einem Bleischürzchen untenrum, obenrum mit eher nix an, eine halbe Stunde da, den rechten Arm irgendwie angehoben, damit man auf den Bildern was sieht...mit fiesen Schmerzen, dass mir echt schlecht war - und drei Schwestern und ein Arzt diskutierten auf der anderen Seite der Scheibe allen Ernstes, welchen Knopf sie jetzt drücken müssen, damit was passiert, und drückten halt mal so auf den Knöpfen herum. Dreißig Minuten lang. Danach hatte ich drei Bilder, auf denen nix zu sehen war außer der Tatsache, dass ich noch eine silberne Kette anhatte (hätte ich die nicht ausziehen müssen...?)und offensichtlich zwei Arme habe...sie haben sich dann darauf geeinigt, dass es eine üble Zerrung ist. Und mich weggeschickt. Nix gegen Schmerzen, keine hilfreichen Hinweise, was ich so tun soll...gar nix. Ich war dann als Rechtshänderin eine ganze Weile irgendwie ziemlich...behindert...
baggeli
20. Feb 2013 08:30 (UTC)
Ich hab mich schon gefragt, ob ich dich vergrault habe - dann bin ich ja froh zu sehen, dass du noch da bist. :D
Gute Besserung weiterhin!

Ja, was den Rest angeht, muss ich jetzt mal schnell eine Stunde versuchen, weiterzukommen. Muss ja weitergehen... :D
Wenn Nadeshda auch vielleicht nicht mehr dabei ist, es gibt ja noch genügend andere, die ich in Schwierigkeiten bringen kann... *hände-reib*
( 18 Kommentare — Kommentar hinterlassen )

Latest Month

April 2018
S M T W T F S
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
2930     

Tags

Gehostet von LiveJournal.com
Designed by Tiffany Chow