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Story: Feierabend - Kapitel 2

Thiel hätte es besser wissen müssen; er hätte einfach schon ins Kalinka vorfahren und das erste Bier trinken können. Stattdessen hatte er sich breitschlagen lassen, Boerne zu begleiten…

Wörter: 5500
Genre: Freundschaft, h.c., etwas Krimi, anscheinend auch etwas Drama ;o)
A.N.: Die Krimihandlung ist exakt so realistisch, wie bei jedem echten Münsteraner Tatort; das bedeutet, auf einer Skala von eins bis zehn bekommt die Glaubwürdigkeit des Plots eine glatte minus vier. xD (ihr seid gewarnt worden… ich habe nie behauptet, Krimis schreiben zu können; genaugenommen habe ich nie behauptet, irgendwas schreiben zu können)
Warnungen: ohne Beta, ich weiß nicht, wie viele Fehler und Klöpse hier versteckt sind



Jahrelanges Training ließ Thiel seine Waffe hochreißen, bevor der Mann überhaupt vollständig im Raum war, aber er konnte sie nicht abfeuern; Boerne stand in seiner Schusslinie. Thiel biss frustriert die Zähne aufeinander.

Zum Glück blickte der Dunkelhaarige zuerst in die falsche Richtung und Boerne nutzte diesen einen kurzen Moment mit einer Geistesgegenwart, die Thiel erstaunte. Er sprang auf den Fremden zu, aber bevor er ihn erreichen konnte, drehte der Mann sich um und riss sofort seine Waffe in den Anschlag. Boerne hatte keine Chance mehr auszuweichen; er ließ den erhobenen Schraubenschlüssel niedersausen und Thiel zuckte entsetzt zusammen, als nahezu zeitgleich ein Schuss abgefeuert wurde. Der Kommissar hörte nur einen lauten Aufschrei und musste hilflos mit ansehen, wie Boernes Körper auf den Schützen prallte und sie beide zu Boden stürzten. Die Pistole flog dem Fremden dabei aus der Hand und rutschte unter ein Regal.

Thiel geriet in Panik, als sich für einen Moment keiner der beiden Männer bewegte. Aber dann, zu seiner immensen Erleichterung, rappelte Boerne sich mühsam auf.

"Boerne!! Hat er Sie erwischt?" Es war Thiel bewusst, dass man seiner Stimme die Angst deutlich anhören konnte, aber das war ihm egal. Boerne drehte sich zu ihm um und lächelte ein wenig. "Nein, der nur hat ein Loch in die Szenerie geschossen!"

Thiel ließ den Atem entweichen, von dem er gar nicht gemerkt hatte, dass er ihn angehalten hatte und lehnte sich erschöpft zurück. Anscheinend hatte Boerne den Fremden gerade noch früh genug niedergeschlagen, um den Schuss abzulenken. Thiel begann zu lächeln; das hätte er ihm gar nicht zugetraut… genaugenommen kam der Professor viel besser mit dieser ganzen Situation zurecht, als er es je erwartet hätte.


Boerne stolperte nun zu dem Regal, unter dem die Waffe gelandet war. Er bückte sich und schien einen Moment zu suchen, bis er die Pistole fand und an sich nahm. Danach kehrte er zu dem dunkelhaarigen Mann zurück, der weiter völlig reglos auf dem Boden lag, beugte sich zu ihm hinunter, fühlte seinen Puls und sah ihm kurz in die Augen.
Er richtete sich wieder auf. „Der ist noch eine Weile k.o.!" Thiel meinte, in seiner Stimme Erleichterung, aber auch Stolz zu hören.
Boerne redete schon weiter. "Was soll ich jetzt mit ihm machen? Haben Sie vielleicht ihre Handschellen dabei?"


„Sie haben Ideen! Ich hab' Feierabend, da schlepp‘ ich doch meine Handschellen nicht mit?", brummte Thiel. „Bringen Sie den Typen her, dann halten wir ihn zusammen in Schach." Er wollte die Wache über den Bewusstlosen nicht Boerne allein überlassen. Der Professor hatte seine Sache wirklich gut gemacht, aber der Schütze war skrupellos, das hatte er ja deutlich bewiesen. Nicht auszudenken, wenn er aufwachen und den Professor doch noch überrumpeln würde.


Offensichtlich wenig begeistert aber erstaunlicherweise ohne Widerworte seufzte Boerne einmal laut auf, dann packte er den Bewusstlosen an den Armen und schleifte ihn in Thiels Richtung. Aber den großgewachsenen Mann durch den Lagerraum zu ziehen, strengte ihn sichtbar an. Auf halber Strecke taumelte er und ließ seine Last einfach fallen; dann wischte er sich den Schweiß von der Stirn und holte ein paarmal tief Luft.
Thiel konnte sich ein leichtes Grinsen nicht verkneifen, als er sah, wie wenig zart Boerne mit dem Fremden verfuhr; aber dann schloss er für einen Moment gequält die Augen.
Die Schmerzen in seinem Bein hatten sich die letzten Minuten verschlimmert, weil er sich so angespannt hatte. Ganz bewusst atmete er ein paarmal ein und aus, versuchte, seine Muskeln etwas zu lockern. Nach einer kleinen Weile ließ das Brennen tatsächlich etwas nach.
Als er mit einem erleichterten Seufzen seinen Kopf an das Regal lehnte, wurde er an der Schulter berührt. Thiel blinzelte und sah die besorgten Augen von Boerne auf sich gerichtet. "Geht wieder", murmelte er heiser und drückte kurz die kalte Hand, die auf seiner Schulter lag.


Anscheinend beruhigt hielt Boerne ihm daraufhin die Pistole des Fremden entgegen. Thiel nahm sie und sicherte sie. Ein Schauder lief ihm über den Rücken, als er daran dachte, wie knapp Boerne daran vorbeigeschrammt war, sich auch noch eine Kugel daraus einzufangen.
Boerne selbst schien Ähnliches durch den Kopf zu gehen; jetzt, wo sein Kollege so nah stand, bemerkte Thiel, dass er noch blasser war als zuvor. Ein dünner Schweißfilm glänzte auf seiner Stirn. Auch wenn er sich nicht viel anmerken ließ, schien ihm die ganze Situation doch mächtig zuzusetzen. Der Mann war kein Dummkopf und wusste wohl selber ganz genau, dass er gerade mehr Glück als Verstand gehabt hatte, unbeschadet davonzukommen.



Thiel nahm nun seine Waffe wieder hoch und musterte den immer noch bewusstlosen Schützen, der vor ihm am Boden lag. Es handelte sich dabei ganz eindeutig um den flüchtigen Bankräuber, Thiel erkannte ihn anhand der Überwachungsbilder zweifelsfrei.

Seine Überlegungen wurden unterbrochen, als plötzlich der Professor zu sprechen begann: „Frau Krusenstern, verschwenden Sie keine Zeit mit Anschleichen, wir haben den Kerl dingfest gemacht."
Thiel blickte überrascht auf und sah, dass Boerne sein Mobiltelefon ans Ohr hielt. Thiel zog die Augenbrauen hoch - auf die Idee, Nadeshda zu anzurufen, war er gar nicht gekommen; aber er war ja auch ziemlich angeschlagen. Wenn er ehrlich war, konnte er es kaum noch abwarten, bis Hilfe eintraf und er sich endlich ausruhen konnte.
Anerkennend nickte er dem Professor zu.

Boerne winkte nur ab und redete unbeirrt weiter. „Wir sind in einem Lagerraum neben den Galvanisierungsbecken. Nun machen Sie mal etwas Dampf meine Gute, hier wird medizinische Hilfe benötigt.... Ja, bis gleich." Damit beendete er das Gespräch, klappte sein Mobiltelefon zu und steckte es ein.



"Ihre Kollegen werden in zwei Minuten da sein." Er nahm seine Brille ab und rieb sich mit einer Hand die Augen. Dann hockte sich mit einem fast schmerzerfüllten Ächzen neben Thiels Füße auf den Boden, setzte die Brille wieder auf und begutachtete erneut die Schusswunde in der Wade. „Die Blutung ist weiterhin minimal, der Druckverband sitzt noch ordnungsgemäß", kommentierte er müde. „Sobald das vernünftig verarztet ist, fühlen Sie sich besser."
„Ihr Wort in Gottes Ohr", brummte Thiel. Ihm fiel auf, wie angestrengt und erschöpft Boerne inzwischen klang. Er war nach dem ganzen Stress wohl auch am Ende seiner Kräfte.
Wie um das zu bestätigen, gab Boerne seine hockende Position auf, stützte sich mit einer Hand auf den Boden und setzte sich mühsam hin. Er zog leise stöhnend die Beine an, verschränkte die Arme auf den Knien und legte seinen Kopf darauf ab. „Feierabend", murmelte er dabei. Thiel schnaubte amüsiert.
Boerne sagte nichts weiter; Thiel gönnte ihm die Pause und ließ den Professor einfach ausruhen. Er selbst konzentrierte sich darauf, den Bankräuber im Auge zu halten; der war zum Glück noch weit weggetreten.




Kurz darauf ertönte in weiter Entfernung endlich Sirenengeheul. Thiel war erleichtert, als er hörte, wie schließlich draußen vor dem Gebäude mehrere Autotüren zugeschlagen wurden, denn inzwischen bewegte sich der Bankräuber ein wenig. Er würde bald zu sich kommen, und Thiel legte keinen gesteigerten Wert darauf, sich in seinem Zustand mit ihm auseinanderzusetzen. Boerne würde wohl auch keine große Hilfe mehr sein, der war ja selber fix und fertig.


Vielleicht zwei Minuten später näherten sich Stimmen, die Polizisten schienen die Halle erreicht zu haben; und nach wenigen Sekunden schon stürmten die ersten Beamten mit seiner Assistentin an der Spitze in das Lager.


Nadeshda drehte sich zu ihren Kollegen um und wies auf den Bankräuber, der gerade die Augen geöffnet hatte und verwirrt um sich blickte. „Um den kümmert ihr euch!" Damit eilte sie auf Thiel zu, kniete sich neben ihn und legte eine Hand auf seinen Arm. „Chef, wie geht es Ihnen?" Besorgt starrte sie ihn an.

Thiel hatte erschöpft seine Waffe sinken lassen und sackte nun schwer gegen das Regal in seinem Rücken. „Es geht schon, Nadeshda. Tut nur ziemlich weh." Er schloss für einen Moment die Augen.
„Der Krankenwagen kommt jeden Moment", versicherte sie ihm und drückte tröstend seinen Arm.


Thiel blinzelte sie müde an und nickte, dann wandte er sich dem Professor zu. „Mensch Boerne, heute haben Sie sich echt selbst übertroffen." Er sagte es leise und ganz ohne Ironie, aber Boerne ignorierte ihn.
Thiel fiel auf, dass seine Formulierung falsch aufgefasst werden könnte und setzte nochmals an. „Hey, ich meine es ernst; das war spitze." Aber sein Kollege antwortete wieder nicht, rührte sich auch nicht.


„Hat’s Ihnen die Sprache verschlagen oder sind Sie eingeschlafen?" Leicht lächelnd beugte Thiel sich vor und fasste Boerne an der Schulter, um ihn ein wenig zu rütteln, aber die Geste hatte nicht den beabsichtigten Erfolg. Statt dass Boerne sich umdrehte, so wie Thiel es erwartet hatte, sackte er in sich zusammen wie ein einstürzendes Kartenhaus – seine Arme rutschten von seinen Knien und gleichzeitig kippte sein Oberkörper kraftlos nach hinten. Bevor der gehandicapte Thiel überhaupt versuchen konnte, Boernes Fall etwas abzubremsen, war er schon mit einem dumpfen Geräusch auf den Boden geprallt. Sein Kopf rollte kraftlos auf die Seite, die Augen im grauen, schweißüberströmten Gesicht waren geschlossen.

„BOERNE!!! Mein Gott, was ist denn los?" Thiel war entsetzt.
„Professor!" Nadeshda schnellte hoch und sprang mit einem Satz über Thiels Füße hinweg an Boernes Seite.
Der Kommissar rutschte trotz der starken Schmerzen in seinem Bein näher heran, als sie sich herunterbeugte und den Bewusstlosen sacht schüttelte. „He, Professor! Können Sie mich hören?" Aber Boerne rührte sich nicht.


Nadeshda rüttelte ihn nochmals ein wenig, aber auf einmal hielt sie inne, legte den Kopf etwas schräg und schaute stirnrunzelnd unter das Revers seiner Anzugjacke, das sich ein wenig hochgeschoben hatte. Thiel sah, wie sich ihre Augen vor Schreck weiteten und er wurde von plötzlicher Panik ergriffen, als sie sich vorbeugte und die Jacke hektisch auseinanderzerrte.
Die beiden Polizisten starrten für einen Moment fassungslos auf das Bild, das sich ihnen bot; Boernes Hemd war blutdurchtränkt. Die gesamte rechte Seite, von den Rippen bis zum Gürtel, glänzte feucht und tiefrot – der Stoff war so vollgesogen und dunkel, man konnte nicht einmal erkennen, wo die Verletzung überhaupt lokalisiert war.



Thiel war wie vor den Kopf geschlagen; er konnte nicht glauben, was er sah. „Er hat gesagt, die Kugel hätte ihn nicht getroffen", murmelte er tonlos, während er den Blick nicht von dem blutüberströmten Mann abwandte. "Verdammt, er hat mir doch gesagt, er wäre NICHT GETROFFEN!!" Diesmal war es fast ein heiserer Schrei.

Nadeshda erhob ebenfalls die Stimme. „Wir brauchen einen zweiten Krankenwagen!"
Ein Kollege griff umgehend zum Funkgerät, und sie konzentrierte sich wieder auf den Professor. Hastig zog sie ihre Sweatjacke aus, um sie auf die Wunde zu pressen; aber dann schaute sie auf und schluckte krampfhaft. „Hier sind drei Einschusslöcher."
„Das kann nicht sein." Thiels Stimme war inzwischen nicht mehr als ein Wispern. „Bitte, das kann doch nicht sein."
Noch während er das sagte, wandte Nadeshda sich wieder dem Verletzten zu und riss auch sein Hemd auseinander, aber das sah Thiel nicht mehr. Ihm drehte sich alles vor Augen; er hielt sich mit beiden Händen den Kopf schaffte es nur gerade so, nicht wie Boerne kurz zuvor ohnmächtig auf den Rücken zu stürzen.

Nadeshdas Stimme holte ihn in die Wirklichkeit zurück. „Chef! Chef, das sind keine Schusswunden, das hier sieht anders aus."
Thiel schüttelte benommen den Kopf und versuchte, sich auf Nadeshdas aufgeregte Worte zu konzentrieren.
„Die Ränder sind irgendwie so zerfetzt; keine Ahnung... eine der Verletzungen ist nicht allzu tief; da steckt was drin!"


Es dauerte ein paar Sekunden aber dann, schlagartig, wurde Thiel alles klar. „Das sind Betonsplitter!" Er richtete sich mühsam wieder auf. „Als dieser Typ anfing zu ballern, sind uns jede Menge Schrapnelle um die Ohren geflogen, Boerne hat welche abgekriegt!" Er hatte plötzlich wieder deutlich vor Augen, wie heftig Boerne zusammengezuckt war, als der erste Schuss fiel. Gott, er hatte gedacht, es wäre nur der Schreck gewesen, der ihn so zusammenfahren ließ, dabei hatten sich dem Moment die Splitter in seine Brust gebohrt… Thiel schloss für einen Moment die Augen.

„Er hat viel Blut verloren." Nadeshdas Stimme zitterte leicht, als sie ihre Jacke zusammenrollte und sie mit beiden Händen auf Boernes Seite presste. Der Verletzte reagierte mit einem schmerzerfüllten Keuchen, als sie so kraftvoll zu Werke ging.
Mit zusammengebissenen Zähnen rutschte Thiel noch näher und griff seine Hand. „Boerne, der Krankenwagen ist unterwegs." Er strich ihm die kurzen, verschwitzten Haare aus der Stirn. „Sie werden hier jetzt keinen Scheiß bauen, klar? Wir müssen doch noch ins Kalinka, Essen gehen." Er bekam keine Antwort, aber er behielt Boernes kalte Hand in seiner, bis endlich der erste Rettungswagen eintraf und die Mediziner ihn vom Professor wegzogen.



Thiel versuchte zu sehen, was mit Boerne passierte, während er selbst versorgt wurde, aber das gelang ihm nicht recht. Ein Sanitäter verband behutsam sein Bein, der Notarzt und sein Kollege kümmerten sich indessen um den Professor. Sie verdeckten Thiels Sicht und nach einer Weile ließ er sich erschöpft zurücksinken. Seine Verletzung schmerzte immer stärker und er hatte keine Kraft mehr. Keine Kraft mehr, über Boerne zu wachen, sich um ihn zu sorgen, keine Kraft mehr, die Schmerzen noch länger zu ertragen. In einem letzten klaren Gedanken fragte er sich, wie Boerne das während dieser ganzen Ereignisse geschafft hatte; dann wurde ihm langsam schwarz vor Augen und diesmal kämpfte er nicht mehr dagegen an, sondern ließ sich fallen.

t.b.c.

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Comments

( 16 Kommentare — Kommentar hinterlassen )
farfarello88
14. Aug 2012 20:31 (UTC)
Waaaaaah! Was machst du nur mit uns (und den beiden)?!

Ich dachte ja beim ersten Kapitel, dass es dieses Mal gerechter Weise Thiel erwischt. Aber nein, der gute Professor muss natürlich noch einen drauf setzen. :(

Wahrscheinlich sollte ich mal eben die Drama-Krone holen, sie ein bisschen polieren und dann mit einem Knicks überreichen... ; )

Gott nee, ich bin immer noch ganz hibbelig!
baggeli
14. Aug 2012 21:23 (UTC)
Hehe, findest du das zum hibbelig werden? Dann habe ich mein Ziel ja erreicht! :D
Ist doch nett, wenn man ein wenig mitgenommen wird vom Text. Ihr macht sowas immer so toll, da muss ich das doch auch mal versuchen.
Aber der dritte Teil muss noch ein paar Tage warten, mir kommt greade etwas das real life in die Quere. xD
veradee
14. Aug 2012 21:21 (UTC)
Da hast Du mich erwischt. Ich fing zwar an, mich über Boerne zu wundern, aber damit hatte ich dann doch nicht gerechnet.

Ich habe daraufhin noch mal einen zweiten Blick auf's erste Kapitel geworfen, und da gab es natürlich auch schon Anzeichen, aber die habe ich eben genauso gedeutet wie Thiel. :)

Aber jetzt kann es doch nur noch bergauf gehen, oder? ;)
baggeli
14. Aug 2012 21:30 (UTC)
Ich habe daraufhin noch mal einen zweiten Blick auf's erste Kapitel geworfen, und da gab es natürlich auch schon Anzeichen, aber die habe ich eben genauso gedeutet wie Thiel.

Das war ja auch so gedacht! Es war nicht so leicht, die Waage zu finden. Ich wollte es nicht alles zu früh verraten, hab' versucht, im ersten Teil nicht zu offensichtlich zu sein, aber wenn man genau hinschaut (und vielleicht auch weiß, wie schlimm ich immer zu den beiden bin), dann kann man drauf kommen.

Ich hoffe, sowas macht euch etwas Spaß zu lesen; mir macht es jedenfalls Spaß, sowas zu schreiben. *am-Kopf-kratz* (Ich will lieber gar nicht analysieren, was das über mich aussagt... schieben wir es einfach auf's Krankenschwestersyndrom...)
veradee
14. Aug 2012 21:36 (UTC)
und vielleicht auch weiß, wie schlimm ich immer zu den beiden bin

Das merke ich mir für die Zukunft. ;)

Ich gebe ja zu, dass ich schon anfing zu überlegen, auf welcher Station Dich man wohl finden würde. Unfallchirurgie? Traumatologie? ;)
baggeli
14. Aug 2012 21:39 (UTC)
Gynäkologie *lol* (Ein paar Jahre Wöchnerinnen und seitdem Onkologie/Gyn-OPs)
veradee
14. Aug 2012 21:52 (UTC)
Da habe ich doch fast richtig getippt. ;)
cricri_72
14. Aug 2012 21:27 (UTC)
Ich kann mich gerade nicht entscheiden, ob ich mich freue, daß ich recht hatte - oder ob mir Boerne leid tut.

Vermutlich überwiegt das Mitleid ...

Ja, doch ;) Ganz ernsthaft, mir geht's wie Farfie, ich bin recht mitgenommen und warte jetzt noch dringender auf das nächste Kapitel. Und hoffe, daß Boerne nicht zu viel Blut verloren hat. An sich ist die Verletzung doch hoffentlich nicht so dramatisch, sonst hätte er das doch alles nicht mehr geschafft ... (oder? oder????) Und das mit dem "Feierabend" ist doch nicht wörtlich gemeint, das gehört doch nur zum nächsten Cliffhänger? *schluck*

O.K., ich sorge mich jetzt nicht weiter, sondern warte einfach geduldig auf die Fortsetzung ;)




baggeli
14. Aug 2012 21:43 (UTC)
Du hast auf jeden Fall gut aufgepasst beim Lesen! :D

Hehe, das mit dem geduldigen Warten ist eine gute Idee, denn ich kann nicht versprechen, dass ich bis morgen Abend mit dem dritten Teil fertig bin. Mir sind ein paar Termine dazwischengekommen, wie das oft so ist im Leben... aber ich werde es die nächsten Tage hoffentlich irgendwann raushauen können.



Edited at 2012-08-14 21:52 (UTC)
readonly56
16. Aug 2012 11:15 (UTC)
Immer muss Boerne leiden... grummel ...
Deine Stories sind mir fast zuviel Drama, harmoniebedürftig wie ich bin - superspannend sind sie allemal. :)
baggeli
16. Aug 2012 11:53 (UTC)
Hehe, ich habe mich schon gefragt, ob mein Stil nichts für dich ist, hab' wenig von dir gehört die letzte Zeit.
Ich weiß auch nicht, ohne Drama geht's bei mir nicht... aber komm, eigentlich merkt man doch erst recht spät, dass Boerne die ganze Zeit leiden musste, bis dahin ist es für Fans des Professors doch ein recht entspanntes Lesen gewesen, oder? (Außerdem finde ich, Thiel leidet jedes Mal mindestens genauso viel! ;) Wenn auch vielleicht etwas anders...)

Ich hab's halt nicht damit, dass die zwei kuscheln, bei mir wird eher geschossen. *räusper* Tut mir auch Leid. :D Aber wenn du es spannend findest, ist ja alles gut!

readonly56
16. Aug 2012 11:59 (UTC)
Naja, ich habe ja gerade noch ein anderes zeitraubendes Hobby :D - und wenn ich kommentiere, möchte ich das eigentlich schon ein bisschen fundierter machen. So habe ich wenigstens eine Rückmeldung dagelassen. Ich lese deine Sachen immer gerne!
baggeli
16. Aug 2012 12:09 (UTC)
Gabi, das sollte keine Kritik sein, versteh das nicht falsch! Ich quatsche halt gerne mit dir, deshalb ist mir aufgefallen, dass wir in der letzten Zeit wenig voneinander 'gehört haben'.
Ich freu mich über jede kurze Meldung! Und wenn etwas doof ist, sag' das, dann kann ich damit arbeiten und es vielleicht beim nächsten Mal besser machen.
cricri_72
16. Aug 2012 15:58 (UTC)
noch ein anderes zeitraubendes Hobby
Das Blog? Oder gehst Du etwa noch mit tatortfernen Hobbys fremd ...?;)

Ich komm' auch zu nix, ich wollte längstens meinen Senf zu den Tatort Münster Besprechungen hinterlassen ... Darf ich die Tatorte nach Slashfaktor ranken? ;)

Aber est einmal lese ich den Epilog zu Alptraum fertig beta, damit Ihr endlich in den Genuß kommt!
cricri_72
16. Aug 2012 16:03 (UTC)
„Sie haben Ideen! Ich hab' Feierabend, da schlepp‘ ich doch meine Handschellen nicht mit?", brummte Thiel.
*snicker*
Das fällt mir jetzt erst auf ... Die ganze Handschellendiskussion war vor Deiner zeit hier, aber ich nehme an, Du kannst Dir vorstellen, in welche Richtung meine Gedanken gehen ...

Und das paßt jetzt sowas von gar nicht zu Deinem Text. Ich habe gerade nochmal gelesen und Boerne bedauert :(
baggeli
16. Aug 2012 16:10 (UTC)
Hehehe, ich habe hier inzwischen so viel rumgestöbert, ich bin im Bilde, die Diskussion ist mir nicht entgangen.

Außerdem ist mir bei eben diesem Satz damals im Tatort mein Kartoffelchips fast im Hals stecken geblieben... :D :D
( 16 Kommentare — Kommentar hinterlassen )

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